LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 14.03.11

Foto zur MitteilungLWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale übergibt eine Urkunde zum 50-jährigen Bestehen der Außenstelle an Dr. Heinrich Terlutter, Außenstellendirektor (2.v.r.). Zu sehen sind außerdem: Thomas Kubendorff, Landrat des Kreises Steinfurt (l.), und Dr. Alfred Hendricks, Museumsdirektor (r.).
Foto: LWL/Oblonczyk


Foto zur MitteilungBlick in den Ausstellungsraum am Heiligen Meer.
Foto: LWL/Oblonczyk


Foto zur MitteilungDer Ausstellungsraum informiert über die Entstehungsgeschichte der Erdfallseen, die Lebensräume sowie die Pflanzen- und Tierwelt im Naturschutzgebiet.
Foto: LWL/Oblonczyk


Foto zur MitteilungDer Erdfall füllt sich langsam mit Grund- und Regenwasser.
Foto. LWL/Fotoarchiv


Foto zur MitteilungDer große Erdfall kurz nach dem Einbruch am 14.04.1913.
Foto: LWL/Fotoarchiv


Foto zur MitteilungEin neuerer Erdfall in der Nähe von Hörstel im November 1980.
Foto: LWL/Rehage


Foto zur MitteilungDer LWL erwarb 1927 das Naturschutzgebiet in der Nähe von Recke und das dortige Gebäude, welches 1961 neu gebaut wurde.
Foto: LWL/Oblonczyk


Foto zur MitteilungSeit nunmehr 50 Jahren werden im Gebäude der Außenstelle naturkundliche Kurse angeboten.
Foto: LWL/Oblonczyk


Foto zur MitteilungDie Außenstelle wird von Schulen, Universitäten und naturwissenschaftlichen Vereinen für Exkursionen, Seminare und wissenschaftliche Untersuchungen genutzt.
Foto: LWL/Oblonczyk


Foto zur MitteilungIm Seminar- und Kursraum werden ein- und mehrtägige naturkundliche Kurse angeboten.
Foto: LWL/Oblonczyk


Foto zur MitteilungIm Rahmen der Kurse werden vor allem Artenkenntnisse, Kartierungsmethoden und freilandbiologische Methoden vermittelt.
Foto: LWL/Egbert


Foto zur MitteilungDie Kursteilnehmer erkunden das Gebiet auf Exkursionen und fahren hinaus auf das "Große Heilige Meer".
Foto: LWL/Oblonczyk


Foto zur MitteilungDie Tier- und Pflanzenwelt des Naturschutzgebietes wird von erfahrenen Kursleitern, wie etwa hier Dr. Heinz-Otto Rehage (ehemaliger Leiter der Außenstelle Heiliges Meer), vorgestellt.
Foto: LWL/Oblonczyk


Foto zur MitteilungDer Natur auf die Spur gehen die Kursteilnehmer in der Außenstelle des LWL-Museums für Naturkunde.
Foto: LWL/Oblonczyk


Foto zur MitteilungGewässeranalysen direkt vor Ort - das ist Natur live.
Foto: LWL/Oblonczyk


Foto zur MitteilungBlühende Heide im Naturschutzgebiet am Heiligen Meer.
Foto: LWL/Oblonczyk


Foto zur MitteilungDas "Große Heilige Meer" lockt Wanderer und Spaziergänger an.
Foto: LWL/Oblonczyk


Foto zur MitteilungKursteilnehmer auf dem "Großen Heiligen Meer".
Foto: LWL/Oblonczyk


Foto zur MitteilungAnfahrtsbeschreibung zur Außenstelle Heiliges Meer.
Grafik: Lohmann, Münster


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Presse-Infos | Kultur

50 Jahre Außenstelle "Heiliges Meer"

Seit 1961 ist LWL im Naturschutzgebiet präsent

Bewertung:

Recke (lwl). Das LWL-Museum für Naturkunde Münster unterhält in am "Heiligen Meer", diesem "Paradies für Wasserfloh, Sonnentau und Libelle" eine biologische Außenstelle. Die Außenstelle "Heiliges Meer" liegt direkt am Naturschutzgebiet auf dem Gebiet von Recke und Hopsten (Kreis Steinfurt).

Der Provinzialverband, Vorläufer des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), erwarb schon 1927 das damals aus drei Teilstücken bestehende 55 Hektar große Heidegebiet zusammen mit dem großen Gewässer "Heiliges Feld" sowie dem dortigen Gebäude.

Bereits seit den 1930er Jahren wird die Außenstelle von Schulen, Universitäten und naturwissenschaftlichen Vereinen für Exkursionen, Seminare und wissenschaftliche Untersuchungen genutzt.

Das Jubiläum bezieht sich auf das neu errichtete Gebäude, das speziell für die Betreuung der Kursteilnehmer eingerichtet und im März 1961 eingeweiht wurde. Seitdem werden die Kurse im Neubau durchgeführt. Damit blickt die Außenstelle in diesem Jahr auf eine 50jährige Geschichte zurück.

Das Naturschutzgebiet Heiliges Meer-Heupen ist heute etwa 260 Hektar groß. Rund 100 Hektar davon werden vom LWL betreut.
Das Naturschutzgebiet "Heiliges Meer" befindet sich an der Nordwestgrenze von Westfalen zu Niedersachsen, 30 Kilometer nordwestlich von Osnabrück, zwischen den Orten Obersteinbeck und Hopsten an der Landstraße L 504. Politisch ist das "Heilige Meer" den Nachbargemeinden Hopsten und Recke im Kreis Steinfurt zuzuordnen.

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 965 n.Chr. und bezeichnet das heutige "Heilige Meer" als "Drevanameri" (= Dreigrenzenmeer): Hier stießen die Grenzen von drei sächsischen Gauen zusammen. Noch heute sind diese Grenzen teilweise vorhanden, so läuft die Grenze zwischen den Gemeinden Hopsten und Recke mitten durch das Große Heilige Meer.

Das Naturschutzgebiet bietet auf Wanderwegen die Möglichkeit zu Naturbeobachtungen von natürlichen Ökosystemen wie Seen, Tümpeln und Wäldern sowie Elementen historischer Kulturlandschaft, etwa Heiden und Feuchtgrünland. Zahlreiche Erdfallseen entstanden aufgrund der geologischen Besonderheit des Untergrundes dieses Gebietes und gaben dem "Heiligen Meer" seinen Namen.
Im Mittelpunkt der Arbeit der LWL-Außenstelle stand von Beginn an die Erforschung und Vermittlung der geologischen und biologischen Vielfalt im Naturschutzgebiet und seiner Umgebung sowie

- die Durchführung von naturkundlichen und ökologischen Kursen
- die Betreuung des Naturschutzgebietes
- die Förderung wissenschaftlicher Untersuchungen zur Biodiversität des NSG
- die Unterstützung naturschutzorientierter Forschungsvorhaben.

LWL-Museum für Naturkunde
Außenstelle Heiliges Meer

Bergstraße 1
49509 Recke
Telefon 05453.99660
heiliges-meer@lwl.org
http://www.lwl-heiliges-meer.de



Pressekontakt:
Bianca Fialla, LWL-Museum für Naturkunde, Telefon: 0251 591-6066 und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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