LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 15.03.11

Foto zur MitteilungDie Dinosaurier-Ausstellung in Münster im LWL-Museum für Naturkunde wird geschlossen. Für kleine Dinofans bleibt nur noch bis 1. Mai die Zeit zum Abschied nehmen.
Foto: LWL/Oblonczyk


Foto zur MitteilungDie Dinos stehen im Mittelpunkt der Kinderaktionen im LWL-Museum für Naturkunde, bevor die Ausstellung schließt.
Foto: LWL/Oblonczyk


Foto zur MitteilungBald werden die Dinos eingepackt, wie hier auf einem Archivbild zu sehen, und verschwinden bis zu ihrer Wiedereröffnung 2014 in Münster. Foto: LWL/Oblonczyk

Foto zur MitteilungEinmalige Funde von Dinosauriern, wie dieser Allosaurusschädel, zeigt das LWL-Museum für Naturkunde bis zum 1. Mai in seiner Ausstellung, bevor diese schließt.
Foto: LWL/Oblonczyk


Foto zur MitteilungFür Erwachsene gibt beispielsweise die kostenlosen Sonntagsführungen, um Abschied von den Dinosauriern zu nehmen.
Foto: LWL/Emmerich


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Presse-Infos | Kultur

Die Dinosaurier stapfen aus dem LWL-Museum für Naturkunde

Sonderveranstaltungen im März und April

Bewertung:

Münster (lwl). Endspurt für die Dinosaurier: Nur noch bis zum 1. Mai sind die Riesen der Urzeit im LWL-Museum für Naturkunde in Münster zu sehen. Dann wird die Ausstellung komplett überarbeitet und ab 2014 neu gezeigt.

Das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) gilt als das "Dino-Museum" in NRW. Hier sind die Originalknochen und Dinoskelette von Dinosauriern aus der Region zu finden: Exponate wie das 16 Meter lange Skelett eines Tyrannosaurus Rex und Überreste von Dinos, die vor 100 Millionen Jahren in Westfalen gelebt haben, sind auf der Zeitreise ins Erdmittelalter zu sehen. Einmalig in Europa sind die lebensechten Rekonstruktionen des Sichelkrallendinosauriers Deinonychus und des großen Raubsauriers Allosaurus.

Die Präsentation der Funde ist inzwischen jedoch überaltert. Museumsdirektor Dr. Alfred Hendricks erklärt die Hintergründe: "Die Dinosaurier sind aus unserem Haus nicht mehr wegzudenken. Wir haben die Sauriermodelle auf dem Vorplatz bereits seit den 1980er Jahren. Im Museumshof kamen die Modelle rasch danach. 1992 zeigten wir die Dinosaurier in einer großen Sonderaustellung, die 1997 in die rund 600 Quadratmeter große Dauerausstellung umgewandelt wurde. Jetzt ist Zeit für einen Wandel."

Regelmäßig wurden die Ausstellungsobjekte restauriert, teilweise erneuert, Vitrinen modernisiert. Das LWL-Museum beherbergt aber auch in seinen Magazinen einzigartige westfälische Funde. Hendricks: "Es wurde immer schwieriger, etwas Neues aufzubauen und neueste Funde angemessener zu prä-sentieren."

Da kommt die große Sonderausstellung zum Thema "Bionik" gerade recht. Für die umfangreiche Darstellung der "Patente der Natur" wird Platz benötigt. Also entschloss sich Hendricks, die Dinos weichen zu lassen, den Platz für die Bionik-Ausstellung und die anschließende Wal-Ausstellung zu nutzen und in Ruhe das Konzept zu überarbeiten.

Neue Präsentation
Von Seiten des Museums ist geplant, die Dinos 2014 wieder auferstehen zu lassen. Dann soll mit einem modernen, neuen Konzept und einem passenden Rahmen eine neue Dino-Ausstellung präsentiert werden. Der Paläontologe Dr. Klaus-Peter Lanser gibt erste Hinweise auf das neue Konzept: "Unser Haus besitzt originale Dinofossilien von zahlreichen Ausgrabungen hier in Westfalen. Der Dinosaurierfriedhof in Balve im Sauerland etwa hat uns zahlreiche Funde von Raubsauriern und Iguanodonten beschert, kleine, jedoch weltweit beachtete Objekte. Die werden wir zum Teil bis zur Wiedereröffnung der Dinosaurier-Ausstellung als Großmodelle nachbauen, um sie auffallender zu machen."

Abschied von den Dinos: Sonderveranstaltungen
Wer also die Dinosaurier in ihrer jetzigen Form nochmals sehen möchte, muss sich beeilen. Letzter Ausstellungstag ist der 1. Mai. Bis dahin bietet das LWL-Museum für Naturkunde an verschiedenen Terminen im März und April zahlreiche Sonderveranstaltungen an, um den Abschied nochmals kräftig zu feiern

Los geht es am 19. März mit einem Familiennachmittag, der sich rund um das Thema Dinosaurier dreht. Das Museum bietet die Höhepunkte in verschiedenen Führungen, museumspädagogischen Mitmachprogrammen oder Kurzvorträgen an. So soll die Rekonstruktionsgeschichte der Iguanodonten oder die Funde aus der Wüste Gobi vor den Objekten in der Ausstellung vorgestellt werden. Der Zusammenbau von Dinosaurierskeletten aus Holz und das Basteln eines beweglichen Dinosaurierbildes mit Protoceratops und Velociraptor sowie ein Maltisch runden das Programm ab.

Kostenlose öffentliche Sonntagsführungen durch die Dinosaurierausstellung gibt es im März und April an jedem Sonntag um 14.30 Uhr. Die Führung zu den Riesen der Urzeit ist kostenlos. Lediglich der normale Museumseintritt ist zu entrichten. Interessenten melden sich an dem jeweiligen Sonntag vorher an der Information des LWL-Museums. Nur eine begrenzte Zahl von Teilnehmern kann mitgehen.

Am 2., 16. und 30. April finden Dinosaurier-Werkstattnachmittage statt. Von 14.30 bis 17.00 Uhr können in dem offenen, generationenübergreifenden Angebot Kinder mit und ohne Erwachsene basteln, was das Zeug hält. Unter anderem werden Schokofossilien gegossen und Dinosaurier-Dioramen in Schuhkartons gebastelt. Anmeldung unter Telefon 0251 591-6050 (Di - Fr 9-18 Uhr). Es wird nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen. Kosten: 5 bzw. 7 Euro.

Zum Abschluss gibt es ein Osterferien-Spezial. Das Museum bietet in den gesamten Osterferien vom 17. April bis zum 1. Mai verschiedene Programmpunkte an. Sonntags, dienstags und donnerstags finden kostenlose Führungen um 14.30 Uhr statt (nur Museumseintritt ist zu bezahlen). Am 17. April (14.30 Uhr) eröffnet der Dinoexperte und Ausgrabungsspezialist Dr. Klaus-Peter Lanser das Osterferienangebot. Lanser hat schon viele Dinosaurier gefunden und ausgegraben. An diesem Eröffnungssonntag plaudert er in seiner Sonntagsführung mit Dinofreunden in der Ausstellung, direkt vor den Funden, über seine Arbeit. Vom 19. bis 21. April können Kinder am Dinosaurier-Ferienprogramm teilnehmen. In dem Kursus geht es weit zurück in das Zeitalter der Giganten. Die Kinder erkunden fossile Knochen, Eier und Fußspuren und dürfen sich ein Andenken basteln. Gebühr: 2 Euro.

Am 30. April gibt es einen Dinosaurier-Werkstattnachmittag für Kinder und ihre Eltern in der Museumswerkstatt. Letztmalig können Dinozähne aus Schokolade gegossen oder der Vorgang der Ver-steinerung in einem Wäschekorb erlebt werden. Kosten: 5 bzw. 7 Euro. Der Briefmarkensammlerverein Münster baut in der zweiten Woche an ausgewählten Tagen (werden noch bekannt gegeben) einen Dinosaurier-Briefmarkenstand und sein Glücksrad im Museumsfoyer auf.



Pressekontakt:
Bianca Fialla, LWL-Museum für Naturkunde, Telefon: 0251 591-6066 und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



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Sentruper Str. 285
48161 Münster
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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