LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 06.12.10

Presse-Infos | Soziales

Münster:Presse-Einladung zur Fachtagung

Herausforderung Demographischer Wandel bei Menschen mit Behinderungen

Bewertung:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Lebenserwartung von Menschen mit Behinderungen, auch geistigen Behinderungen, wird stetig höher und gleicht sich der von Nichtbehinderten an. "Darauf kann unsere Gesellschaft stolz sein", meint der Sozialdezernent des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Matthias Münning.

Gleichzeitig kommen zum ersten Mal, nachdem unter den Nazis eine ganze Generation von Menschen mit Behinderungen umgebracht wurde, behinderte Menschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg geboren wurden, ins Rentenalter.

Diese erfreulichen Entwicklungen bringen aber neue Fragen mit sich, es fehlte bisher an Daten:

Über wie viele Menschen reden wir? Wie viele werden pflegebedürftig? Brauchen sie besondere Hilfen und Unterstützung? Können sie auch im Alter in ihrer Wohnung bleiben oder werden besondere Heimplätze benötigt? Wie soll Lebensqualität behinderter Menschen auch im Alter sichergestellt werden?

Die Katholische Hochschule Münster hat in Zusammenarbeit mit dem LWL für Menschen mit geistiger Behinderung Hochrechnungen erarbeitet, die erstmals Fachleuten aus den Kommunen auf einer Tagung über die Herausforderung des demographischen Wandels vorgestellt werden. Wir laden Sie ein zur

Fachtagung
Herausforderung Demographischer Wandel bei Menschen mit Behinderungen

am Freitag, 10. Dezember, 10 bis 13 Uhr

in Münster, LWL-Landeshaus, Freiherr-vom-Stein-Platz 1.


Das genaue Programm finden Sie in der Anlage. Gern vermitteln wir auch Gespräche zu den Fachleuten.

Grüße aus der LWL-Pressestelle

Frank Tafertshofer



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



Anlagen:
Anlage 1: Ablaufplan.pdf



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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