LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 24.11.10

Foto zur MitteilungBunte Kreationen entstehen in der Kinderwerkstatt der Zeche Zollern.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungEine Abteilung der Dauerausstellung der Zeche Zollern widmet sich den Rettern der Grubenwehr.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Sonntag im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Zeitzeugengespräch zur Grubenwehr und Kinderbasteln

Bewertung:

Dortmund (lwl). Ein gefährliches Arbeitsfeld stellt das LWL-Industriemuseum Zeche Zollern am Sonntag, 28. November, in seiner Reihe "Zeitzeugen" vor. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt zwischen 15 und 17.30 Uhr ein zum Gespräch mit dem ehemaligen Oberführer der Gru-benwehr Manfred Hildebrandt.

35 Jahre lang war der heute 65-Jährige neben seinem Beruf als Fahrsteiger, Obersteiger und späterer Betriebsführer auf der Zeche Minister Achenbach Mitglied der Grubenwehr, dem ehrenamtlich organisierten Rettungswesen im Bergbau. Mehr als einmal hat er in dieser Zeit schwierige und belastende Situationen bei Einsätzen erlebt. Das eindrücklichste Erlebnis für ihn war 1988 die Bergung der verunglückten Bergleute von Borken. "Man tut etwas, weil die Situation es erfordert und weil man es so gelernt hat", äußert er sich selbst über diesen außergewöhnlichen Einsatz. Die Veranstaltung ist kostenlos, es fällt nur der normale Museumseintritt an (Erwachsene 3,50 Euro).

Von 14 bis 16 Uhr lädt die Zeche Zollern kleine Gäste ab fünf Jahren zum vorweihnachtlichen Basteln in die Kinderwerkstatt ein. Unter Anleitung von Joanna Arnold gestalten die Kinder eigene Weih-nachtskugeln. Jedes Kind zahlt einen Kostenbeitrag von 2 Euro zusätzlich zum Museumseintritt (2 Euro für Kinder ab sechs Jahren, Familienkarte 8 Euro).



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Karte und Routenplaner



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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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