LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 07.10.10

Foto zur MitteilungDie Mitglieder des Verbandes Europäischer Freilichtmuseen tauschten sich im LWL-Freilichtmuseum Detmold über die Bedeutung und Nutzung von Eingangsgebäuden aus. LWL-Kultur-dezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale (vorne Mitte) hatte die Teilnehmer begrüßt.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Das Willkommensschild am Eingang

Workshop des Verbandes Europäischer Freilichtmuseen im LWL-Freilichtmuseum Detmold

Bewertung:

Detmold (lwl). Was ist das erste, auf das man in einem Museum trifft? Vielleicht denkt man zunächst an Objekte, einen Museumsführer... Nein, es ist die Eingangsgestaltung, meistens ein Gebäude, in dem Museumsgäste Tickets, Orientierung und manchmal auch eine Tasse Kaffee erhalten.

Vor allem in Freilichtmuseen sind diese Eingangsgebäude wichtig. Daher hat sich ein zweitägiger Workshop des Verbandes Europäischer Freilichtmuseen, der in dieser Woche im LWL-Freilichtmuseum Detmold stattgefunden hat, eben mit jenem Gebäudetypus beschäftigt. Zwei Tage lang diskutierten Vertreter der europäischen Freilichtmuseen im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) über Bedeutung, Ausgestaltung und Nutzung von Eingangsgebäuden, aber auch den gesellschaftlichen Auftrag von Freilichtmuseen.


Freilichtmuseen sind Instanzen, die über die Kultur zum besseren gesellschaftlichen Miteinander beitragen, da waren sich die aus ganz Europa angereisten Museumsexperten einig. Doch wie kann dieser Beitrag aussehen? Und welche Rolle spielen Eingangsgebäude bei diesem Vermittlungsauftrag? Die etwa 30 Teilnehmer des Workshops diskutierten zwei Tage lang diese und andere Fragen zu Freilichtmuseen im Allgemeinen und deren Eingangsgebäude im Besonderen. Einigkeit herrschte unter den Workshop-Teilnehmern auch in dem Punkt, dass eine Sonderausstellungsfläche in Eingangsgebäuden notwendig ist und die richtige Vermittlungsform für Freilichtmuseen bietet. Anhand von gelungenen Beispielen kamen die Museumsexperten überein, dass solche Räume dringend benötigt werden, um auf aktuelle, gesellschaftlich bedeutsame Themen reagieren zu können und für die Museumsbesucher auch innerhalb der Ausstellung immer wieder neue Impulse bieten zu können.


Wie sollte der Willkommensbereich aussehen? Angeregt durch Impulsreferate tauschten sich die Workshop-Teilnehmer aus und brachten ihre internationale Erfahrung in die Diskussionen ein. Es zeigte sich: Egal, ob aus den Niederlanden, aus Belgien, Österreich, Estland oder Deutschland, es sind häufig dieselben Proble, mit denen sich die Kollegen vor Ort beschäftigen. Als Resümee wurde festgestellt, dass ein zukunftsweisender Service sowie fachliche Informationen nur in großzügig und modern gestalteten Eingangsgebäuden geboten werden können. Ja, dass diese inzwischen mehr und mehr von den Museumsgästen als selbstverständlich erachtet werden.

Abgerundet wurde das zweitägige Programm, zu dem LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale die Teilnehmer begrüßt hatte, durch Museumsrundgänge, bei denen die Teilnehmer den Gräftenhof und das Armenhaus, aber auch das Haus Uhlmann und das erst in diesem Jahr im LWL-Freilichtmuseum Detmold eröffnete Haus Schwenger besichtigten.



Pressekontakt:
Ruth Lakenbrink, LWL-Freilichtmuseum Detmold, Tel. 05231/706-110 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Freilichtmuseum Detmold
Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde
Krumme Str.
32760 Detmold
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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