LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 14.07.10

Foto zur Mitteilungv.l.: Dr. Wolfgang Kirsch und der Museumsleiter Dr. Josef Mühlenbrock gratulieren der Jubiläumsbesucherin Katharina Huy aus Hattingen.
Foto: LWL/Jansen


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Presse-Infos | Kultur

Ausstellung "Aufruhr 1225" hat zur Halbzeit bereits 100.000 Besucher

Bewertung:

Herne/Hattingen (lwl). Da staunte Katharina Huy aus Hattingen nicht schlecht: Als die Besucherin der Mittelalterausstellung eines der kostbaren Ausstellungsstücke im LWL-Museum für Archäologie in Herne betrachtete, klopfte ihr Dr. Wolfgang Kirsch, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) auf die Schulter und übereichte ihr einen Arm voller Geschenke. Katharina Huy aus Hattingen ist die 100.000ste Besucherin der Ausstellung "Aufruhr 1225", die noch bis Ende November im LWL-Museum in Herne gezeigt wird.

"Ich als Hattingerin wollte mir unbedingt anschauen, was dafür gesorgt hat, dass unsere Isenburg heute eine Ruine ist. Die Ausstellung ist sehr faszinierend!" Besonders gefreut habe sich die 53jährige über ein exklusives Krimi-Dinner im Museum, an dem sie gemeinsam mit ihrem Mann teilnehmen kann. Die Mittelalterschau hat bereits zur halben Laufzeit die ursprüngliche Besuchererwartung von 80.000 übertroffen.

"Aufruhr 1225" ist die größte Mittelalterausstellung, die es bisher im Ruhrgebiet gegeben hat: Bis zum 28. November erwartet der LWL in der Schau, ein Projekt von RUHR.2010, mindestens 80.000 Besucher.

Auf einer Ausstellungsfläche von 1.500 Quadratmetern inszeniert das LWL-Museum für Archäologie eine Spurensuche nach den Überresten dieser Zeit in der heute vollkommen verwandelten Landschaft an Ruhr, Emscher, Lippe und Rhein. Etwa 1.000 Ausstellungsstücke wie Waffen, Rüstungen, goldene Reliquiare oder Kochgeschirr sowie Nachbildungen zum Anfassen und Ausprobieren zeigen, wie die Menschen im 13. Jahrhundert lebten.

Die Ausstellung gibt eine Übersicht der mehr als 400 Burgen, die es zwischen Emscher und Ruhr gegeben hat. Das heutige Ruhrgebiet weist eine der höchsten Burgendichten Europas auf. Auch das Entstehen mehrerer benachbarter Zentren, das die Ruhrregion bis heute prägt, ist nach der Überzeugung der Ausstellungsmacher letztlich auf die Ermordung des Kölner Erzbischofs Engelbert im Jahr 1225 zurückzuführen.

27. Februar bis 28. November 2010
"AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen"

LWL-Museum für Archäologie
Europlatz 1, 44623 Herne
Di, Mi, Fr 9-17 Uhr, Do 9-19 Uhr
Sa, So und feiertags 11-18 Uhr
Eintritt: Zwischen 2 und 6 Euro, Familienkarte 12 Euro, Gruppenrabatte

Ticket Telefon 0180 - 500 1812 (aus dem Festnetz 14 Cent/Minute, Mobilfunk abweichend)

http://www.aufruhr1225.lwl.org

Achtung Redaktionen:
Videos finden Sie im Internet im TV- und Audioservice des LWL (http://www.lwl.org/LWL/Der_LWL/PR/tv_audioservice/Aufruhr/)



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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