LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 06.04.10

Foto zur MitteilungDie Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten am und im Naturkundemuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben begonnen.
Foto: LWL/Oblonczyk


Foto zur MitteilungHandwerker des Museums bereiten die Außenfassade für die anschließende Dämmung vor.
Foto: LWL/Oblonczyk


Foto zur MitteilungDas Flachdach des Naturkundemuseums wurde bereits zum großen Teil für die Energiesanierung vom Kies befreit.
Foto: LWL/Oblonczyk


Foto zur MitteilungBaufahrzeuge beherrschen derzeit das Gelände des Museums. Große Lasten werden vom Kran aufs und vom Dach des Naturkundemuseums transportiert.
Foto: LWL/Oblonczyk


Foto zur MitteilungDie ehemalige Museumsschule wurde bereits zu einer modernen Besucherwerkstatt umgebaut.
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Foto zur MitteilungDie drehbaren Stühle im Planetarium werden zukünftig eine Kopfstütze sowie eine bessere Polsterung bekommen (Stuhl Mitte).
Foto: LWL/Oblonczyk


Foto zur MitteilungDie Beleuchtung im Planetarium wird im Rahmen der Modernisierung gegen eine LED-Beleuchtung ausgetauscht.
Foto: LWL/Oblonczyk


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Presse-Infos | Kultur

Ausgestaubt und angepackt

Sanierung und Modernisierung des LWL-Museums für Naturkunde

Bewertung:

Münster (lwl). Wegen Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten werden das LWL-Museum für Naturkunde in Münster und sein Planetarium vom 12. April bis zum 21. Mai geschlossen. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bringt das rund 30 Jahre alte Hauptgebäude für 2,7 Millionen Euro energetisch auf den aktuellen Stand, finanziert mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II.

"Zum Jahreswechsel haben die Arbeiten bei uns im Haus bereits begonnen. Bisher führten die Sanierungsmaßnahmen zu erstaunlich wenig Lärmbelästigung der Besucher", sagt Museumsdirektor Dr. Alfred Hendricks. Dennoch habe sich der LWL entschlossen, Museum und Planetarium für sechs Wochen zu schließen, um in dieser Zeit die störendsten Baumaßnahmen durchzuführen.

Die Sanierung des Hauptgebäudes ist erforderlich, da das Museum wegen der veralteten Dämmung viel Energie für die Heizung im Winter und die Kühlung im Sommer verbraucht. "Der LWL rechnet mit einer deutlichen Energiekostenersparnis. Das Gebäude wird so gedämmt, dass das äußere Erscheinungsbild des Museums erhalten bleibt", erläutert LWL-Baudezernent Matthias Löb.

Bei den Außenwänden wird die vorhandene Luftschicht mit Dämmung aufgefüllt. Dazu wird durch Löcher in der Fassade Dämmstoff in die Hohlräume eingeblasen. Die Fenster werden zur Zeit mit Dreifach-Verglasung, einige außerdem mit automatischem Sonnenschutz ausgestattet. Das Flachdach bekommt eine zusätzliche Dämm- und Abdichtungsschicht. Bisher wurde der Kies abgesaugt und alle auf dem Dach montierten Geräte entfernt.

Auch innen wird modernisiert. "Wir wollen den Besuchern zukünftig mehr Service bieten und bekommen deshalb ein elektronisches Besucherinformationssystem, über 200 neue Schließfächer und einen Kassenbereich, der für Rollstuhlfahrer und Familien mit Kinderwagen verbessert ist", erläutert Hendricks einen Teil der geplanten Arbeiten. Für den Besucher weniger auffallend wird nach der Wiedereröffnung etwa der neu verlegte Teppichboden oder die neue Lüftungsanlage sein. "Diese Arbeiten sind eher unauffällig", weiß Baufachmann Löb.

Das Museum startet nach der Wiedereröffnung im Mai mit einer Präsentation zum "Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt" und wird ab dem 18. Juni in der Ausstellung. "Messel on Tour" Originalfunde von Fossilien aus dem UNESCO-Weltnaturerbe-Denkmal Grube Messel präsentieren.

Neue Technik im Planetarium
Gleichzeitig wird die Planetariumstechnik modernisiert. Hendricks: "Die alte Technik wird gegen ein modernes Projektionssystem ausgetauscht. Anschließend zählt unser Planetarium zu den technisch modernsten in Europa und wird die Wunder des Sternenhimmels noch anschaulicher präsentieren." Fast alle bisherigen Planetariumsprogramme können wegen der neuen Technik anschließend nicht mehr gezeigt werden. Darum wird das LWL-Museum von Freitag (9. April) bis Sonntag (11. April) im LWL-Planetarium ein noch einmal das volle Programmangebot für den Einheitspreis von zwei Euro sowie Sonderveranstaltungen am Abend anbieten.

Bisher war das Planetarium darauf spezialisiert, den irdischen Sternenhimmel nachzubilden. Jetzt kommt mit der Modernisierung einen großen Schritt in eine neue Richtung: Die Bildtechnik wird von Grund auf erneuert, um neuartige Darstellungen zu bieten. "Die Projektoren werfen zukünftig ein riesiges, den Besucher umgebendes Computerbild an den Planetariumshimmel - mit einer in europäischen Planetarien bisher ungekannt scharfen Bildauflösung von 35 Megapixeln, der so genannten Fulldome-Technik", so Hendricks. "Wir bieten dann nicht nur die orginalgetreue Nachbildung des Sternenhimmels, sondern lebensecht nachgebildete Reisen durchs Universum. Ein Flug zum Mond, über den Mars oder durch die Saturnringe wird ebenso täuschend echt nachgebildet wie eine Reise zwischen den Sternen und bis zu den fernsten Milchstraßen."

Das LWL-Museum für Naturkunde hat bis zum
11. April weiterhin von 9 bis 18 geöffnet.

Weitere Informationen unter Telefon 0251 591- 05 oder
http://www.lwl-naturkundemuseum-muenster.de



Pressekontakt:
Bianca Fialla, LWL-Naturkundemuseum, Telefon: 0251 591-6066 und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Karte und Routenplaner



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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