LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 24.03.10

Foto zur MitteilungUdo Bäcker vom LWL-Versorgungsamt (m.) und Dr. Karl Zieger vom Dortmunder Sanitätshaus Zieger (r.) übergeben André Romich, Mitarbeiter des Friedensdorfs Oberhausen (l.) die Hilfsmittelspende.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungNicole Kruse aus Hamm hat die Hilfsaktion des LWL-Versorgungsamtes initiiert.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Soziales

LWL spendet Hilfsmittel

Mitarbeiterin des LWL-Versorgungsamtes Westfalen initiiert Spendenaktion

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Münster (lwl). In den vergangenen Jahren hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) schon mehrfach nicht mehr benötigte Hilfsmittel, die an seine Orthopädische Versorgungsstelle zurückgegeben wurden, an das Friedensdorf International in Oberhausen gespendet. Nach den erschütternden Medienberichten über die Folgen des schweren Erdbebens in Haiti hatte Nicole Kruse vom LWL-Versorgungsamt die Idee, eine besondere Spendenaktion zu starten. So kamen in diesem Jahr besonders viele Spenden zusammen.

Die Mitarbeiter der Orthopädischen Versorgungsstelle haben die Sanitätshäuser der Region und Versorgungsberechtigte angesprochen, um nicht mehr einsetzbare Hilfsmittel - insbesondere Prothesen, Rollstühle und Rollatoren - für Krisengebiete zu sammeln. Dabei wurden sie vor allem von zwei Sanitätshäusern aus Dortmund unterstützt.

"Verschiedene im Bundesgebiet tätige Hilfsorganisationen haben uns mitgeteilt, dass sie aus logistischen Gründen keine Sachspenden nach Haiti schicken können. Diese Sachspenden werden jedoch nach Auskunft des Friedensdorfes International vor allem in den Krisengebieten der Erde besonders benötigt, die nicht im Fokus der Weltöffentlichkeit stehen und umso dringender auf Unterstützung angewiesen sind. Das Friedensdorf international unterhält zum Beispiel seit langem gute Kontakte und vor allem auch die logistische Netzwerke in Afghanistan und Pakistan", erklärt Kruse, warum die von ihr initiierte Aktion jetzt ein anderes Ziel bekommen hat.

Insgesamt hat das LWL-Versorgungsamt jetzt 82 Beinprothesen, fünf Toilettenstühle, sieben Rollatoren, sechs Rollstühle sowie einen Pflegerollstuhl und einen gut erhaltenen Sauerstoffkonzentrator (Sauerstoffgerät, das bei verschiedenen Herz-Lungenerkrankungen eingesetzt wird) an das Friedensdorf International übergeben. Zusätzlich aber auch noch viele kleinere aber ebenso wichtige Spenden wie zum Beispiel zwei Infusionsständer, 15 Orthesen (Stützapparate zur Stabilisierung funktionseingeschränkter Körperteile), 28 Gehstützen, drei Gehböcke, 23 Paar orthopädische Schuhe, drei Hörgeräte sowie 23 Stumpfstrümpfe.

"Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten für die positive Resonanz und große Unterstützung, vor allem natürlich bei den Spendern für die großzügige Hilfsbereitschaft, mit der sie die Aktion unterstützt und damit Menschen in Not geholfen haben", so Kruse.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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