LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 21.12.09

Foto zur MitteilungDas LWL-Museum für Naturkunde starten Baumaßnahmen zur energetischen Sanierung.
Foto: LWL/Oblonczyk.


Foto zur MitteilungDie Vorarbeiten für die Sanierung des Fassade haben begonnen.
Foto: LWL/Oblonczyk.


Foto zur MitteilungDie Handwerker bereiten die ersten Baumaßnahmen vor.
Foto: LWL/Oblonczyk.


Foto zur MitteilungMit Aufstellen des Bauschilds wurde der Startschuss für die energetische Grundsanierung der Gebäudehülle des Museums gegeben.
Foto: LWL/Oblonczyk.


Foto zur MitteilungDas Planetarium wird modernsiert und soll zu den technisch modernsten in Europa werden.
Foto: LWL/Oblonczyk.


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Presse-Infos | Kultur

Energie sparend und modern

Im LWL-Museum für Naturkunde starten energetische Sanierung und Planetariumsumbau

Bewertung:

Münster (lwl). Ende des Jahres starten am LWL-Museum für Naturkunde in Münster die Bauarbeiten, um, um das rund 30 Jahre alte Gebäude für 2,7 Millionen Euro energetisch auf den aktuellen Stand zu bringen. Die Vorarbeiten haben bereits jetzt begonnen. So wurde als erstes die Baustelle eingerichtet, etwa durch die Abnahme von Deckenverkleidungen. Im neuen Jahr geht es mit Fassadendämmarbeiten, Dach- und Fenstersanierung, Türen-, Beschlag- und Dichtungsaustausch, Erneuerung der raumlufttechnischen Anlagen weiter.

Der Kulturausschuss des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) hatte im Sommer die Baumaßnahmen beschlossen. Der LWL finanziert die Sanierung mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II. Der LWL-Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) wird den Umbau durchführen.

"Die Sanierung ist dringend erforderlich, da das Museum wegen der veralteten Dämmung viel Energie für die Heizung im Winter und die Kühlung im Sommer verbraucht. Das Gebäude wird so gedämmt, dass das äußere Erscheinungsbild des Museums erhalten bleibt", so LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale.

Gleichzeitig mit der Museumssanierung wird die Planetariumstechnik umgebaut. Museumsdirektor Dr. Hendricks: "Die Sanierungsmaßnahmen führen zur Lärmbelästigung der Besucher. Aus diesem Grund werden wir das Haus im April und Mai für sechs Wochen schließen. Wir nutzen die Zeit, um auch unser Planetarium technisch zu modernisieren." Nach seiner Wiedereröffnung - voraussichtlich Ende Mai - werde das ins Haus integrierte Planetarium zu den technisch modernsten in Europa zählen.

Hintergrund
Die für das Museum typische rote Fassade soll mit dem Klinker erhalten bleiben. Bei den Außenwänden wird daher die vorhandene Luftschicht zwischen Klinkerwand und Mauerwerk mit Dämmung aufgefüllt. Dazu werden Löcher in die Fassade gebohrt, dann wird der Dämmstoff im Einblasverfahren in die Hohlräume eingebracht.

Die Fenster erhalten eine Dreifach-Verglasung. Auf dem Flachdach, das in seiner Form erhalten bleibt, wird eine zusätzliche Dämm- und Abdichtungsschicht installiert. Durch die Koppelung von Instandhaltung- und Bauunterhaltung mit der energetischen Verbesserung wird das Gebäude nicht nur für störungsfreien Betrieb wieder fit gemacht, sondern auch die Betriebskosten im erheblichen Umfang begrenzt.

Schon im Jahr 2008 hatte der LWL beschlossen, die überalterte Planetariumstechnik gegen ein neues, modernes Projektionssystem auszutauschen. Jetzt wurde entschieden, wie dieser Austausch im einzelnen geschieht: Die bisherigen betagten Dia-Projektoren werden durch ein System hochauflösender Video-Projektoren ersetzt. Sie sollen ein riesiges, den Besucher umgebendes Computerbild an den Planetariumshimmel werfen - mit einer in europäischen Planetarien bisher ungekannt scharfen Bildauflösung von 35 Megapixeln.



Pressekontakt:
Bianca Fialla, LWL-Naturkundemuseum, Telefon: 0251 591-6066 und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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