LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 01.12.09

Foto zur MitteilungIn diesem Jahr dreht sich beim MuseumsAdvent alles um das Thema "Weihnachtsbaumschmuck".
Foto: LWL/Hesterbrink-Pölert


Foto zur MitteilungDas Paderborner Dorf ist Zentrum des Geschehens.
Foto: LWL/Sieker


Foto zur MitteilungWer gut zu Fuß ist, sollte durch das illuminierte Gelände zum Paderborner Dorf gehen.
Foto: LWL/ Sieker


Foto zur MitteilungHistorische Stuben zeigen, wie Weihnachten um 1900 gefeiert wurde.
Foto: LWL/Jähne


Foto zur MitteilungDie festliche Beleuchtung sorgt für eine ganz besondere Stimmung.
Foto: LWL/Sieker


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Presse-Infos | Kultur

Weihnachtsbaumschmuck und stimmungsvolle Lichtinstallationen

Das LWL- Freilichtmuseum Detmold lädt zum MuseumsAdvent ein

Bewertung:

Detmold (lwl). Wenn das Museumsgelände in farbenprächtiges Licht getaucht wird, das die historischen Gebäude neu in Szene setzt, wenn es aus der Museumsbäckerei nach Stollen duftet und die Buden rund um den Paderborner Teich adventlich dekoriert sind, dann ist wieder MuseumsAdventZeit im LWL-Freilichtmuseum Detmold. Vom 4. bis zum 6. Dezember versetzt das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) seine Besucher in vorweihnachtliche Stim-mung. "Zur Adventszeit bietet das Westfälische Landesmuseum für Volkskunde mit dem erleuchteten Paderborner Dorf eine ganz besondere Atmosphäre. In jedem Jahr widmet sich der MuseumsAdvent einem weihnachtlichen Schwerpunktthema und informiert über die Hintergründe. Diesmal geht es in der Präsentation in der Ausstellungsscheune um Weihnachtsbaumschmuck", so LWL-Museumsleiter Dr. Jan Carstensen.

Der Advent ist eine Zeit voller Traditionen - jeder hat Melodien und Bilder, Bräuche und Stimmun-gen im Kopf. Das Schmücken des Weihnachtsbaumes ist wesentlicher Bestandteil der familiären Vorbereitungen auf das große Fest. "In früherer Zeit gab es eine Fülle an kostbarem und zerbrechlichen Zubehör verschiedenster Stilrichtungen und aus den unterschiedlichsten Materialien. In den großen Kriegen des 19. und 20. Jahrhunderts war die Gestaltung des Baumschmucks politisch orientiert - es gab sogar Schmuck mit kleinen Gewehren, Reichsadler und Bombenattrappen.

Heute gilt: Erlaubt ist, was gefällt - hinter unserem Weihnachtsschmuck verbirgt sich ein ganzer Industriezweig", erzählt Projektleiterin Katharina Schlimmgen-Ehmke. In manchen Familien schmücken große und kleine Kinder mit ihren Eltern den Weihnachtsbaum, der je nach Region auch Christbaum, Tannenbaum oder Lichterbaum heißt. In anderen Familien schließen die Eltern das Wohnzimmer auch ab und dekorieren den Baum ohne die Kinder - erst wenn ein Glöckchen klingelt, wird das Zimmer geöffnet.

Der Weihnachtsabend hat heute wie früher einen besonderen Zauber, der auch beim Museums-Advent zu spüren ist: Historische Stuben zeigen im Paderborner Dorf, wie Weihnachten um 1900 auf dem Land gefeiert wurde und laden zum Schauen ein. Wann und wie die Kinder beschenkt wurden, und wie der Weihnachtsschmuck aussah, ist in Haus Moven, im Valepagenhof und im Haus Stahl zu sehen. Wie Chanukka (jüdisches Fest zum Gedenken an die Wiedereinweihung des 2. Tempels in Jerusalem im Jahr 164 v. Chr) gefeiert wurde, zeigt das Haus der jüdischen Familie Uhlmann. Für das kulinarische Wohl sorgen neben der Museumsgastronomie "Im Weißen Ross" mit westfälischen Spezialitäten auch die Museumsbäckerei und das Angebot in den Buden rund um den Dorfteich.

Ein vielfältiges Programm findet an allen drei Tagen statt: Neben Chören und Posaunenklängen gibt es am Freitag und Sonntag Märchenlesungen in adventlicher Atmosphäre. Am Samstag können Besucher beim "Spieletag" im Haus Rau zahlreiche Spiele testen und kaufen. Die dörflichen Museumswerkstätten sind das ganze Wochenende über geöffnet: Die Besucher schauen den Handwerkern beim Schmieden, Schnitzen und Drechseln über die Schulter. Wer schon auf Ge-schenkesuche ist, wird ebenfalls fündig: Auf dem Markt gibt es Handwerkliches und Kunsthandwerkliches zu kaufen. Im Lauschhaus können Interessierte in der "BaumSchmuckBastelStube" unter Anleitung Baumschmuck nach alten Vorbildern und aus verschiedenen Materialien basteln.

Die stimmungsvolle Beleuchtung sorgt auch in diesem Jahr für die besondere Atmosphäre beim MuseumsAdvent: Der beleuchtete Weg führt vorbei an illuminierten historischen Gebäuden durch das Museumsgelände bis zum Dorf und lässt das Museum an allen drei Tagen in besonderem Glanz erstrahlen. Außerdem steht für die Gäste ein kostenloser Bustransfer innerhalb des Muse-ums bereit.

Parken und Busservice
Die Parkplatznutzung und der Bustransfer innerhalb des Museums sind kostenlos. Besucher kön-nen an diesen Tagen in den Bussen der Stadtverkehr Detmold GmbH (SVD) bereits Eintrittskarten zum Advent lösen, die gleichzeitig als Fahrschein gelten. Dieses Angebot hat sich bewährt: "Mit diesem Service bieten wir den Besuchern den Komfort eines Kombitickets und leisten gleichzeitig einen Beitrag zum Umweltschutz" freut sich Carstensen. Während der Veranstaltungstage fährt zusätzlich ein Pendelbus von den großen Parkplätzen der Innenstadt (Kaiser-Wilhelm-Platz, Kronenplatz, Parkhaus Lustgarten, Bezirksregierung, Parkhaus Hornsche Straße, Musikhochschule) direkt zum Haupteingang des Museums.

Das Programm mit Öffnungszeiten, Preisen und allen Veranstaltungen ist im Internet unter http://www.museumsadvent.de abrufbar.

Öffnungszeiten:
Fr, 4.12.2009, 14 bis 21 Uhr
Sa, 5.12.2009, 14 bis 21 Uhr
So, 6.12.2009, 11 bis 19 Uhr

Eintrittspreise:
Erwachsene: 6 Euro, Kinder und Jugendliche vom 6. bis zum 17. Lebensjahr: 2 Euro, Kinder bis zum 5. Lebensjahr: frei, Freunde des Freilichtmuseums und Inhaber einer LWL-Museumscard: frei (keine Gruppenermäßigungen).

Kontakt:
LWL-Freilichtmuseum Detmold
Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus
32760 Detmold
Tel. 05231/706-0
Fax 05231/706-106
E-Mail: freilichtmuseum-detmold@lwl.org
http://www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de



Pressekontakt:
Kathrin Wißmach, LWL-Freilichtmuseum Detmold, Telefon. 05231 706-110 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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