LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 17.09.09

Foto zur MitteilungLWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch, LWL-Krankenhausdezernentin Helga Schuhmann-Wessolek (links) und LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale (rechts) präsentieren die neuen Kunstnotizbücher mit Bildern von Patienten und Künstlern.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

LWL verbindet Kunst und Therapie

Neue Kunstnotizbücher mit Bildern von Patienten und Künstlern

Bewertung:

Westfalen (lwl). Sie sind klein, handlich und zuverlässige Reisegefährten, denen man Notizen, Geschichten und Erlebnisse anvertrauen kann. Notizbücher sind Kult - in einer Welt der Blackberrys, Handys und iPhones. Ab Mitte September setzt auch der Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) auf das praktische Kultobjekt und verkauft seine neuen Kunstnotizbücher in allen Museumsshops der 17 LWL-Museen, den LWL-Kliniken und dem LWL-Internetshop (http://www.lwl.org/LWL/Der_LWL/PR/Werbemittel/).

Entweder im schlichten dunkelblauen oder bunten Einband mit einem Motiv von Franz Marc ist das Din A6 große Notizbuch für 4,95 Euro erhältlich. Eine Tasche am Ende und ein schwarzes Gummiband, mit dem das 80seitige Buch geschlossen werden kann, machen es zu einem nützlichen Versteck für kreative Einfälle. Das Besondere sind die künstlerischen Seiten, mit denen das Buch zwei wichtige Aspekte der LWL-Arbeit verbindet: Denn beim Durchblättern stößt man nicht nur auf Bilder von Künstlern wie Liebermann und Macke, sondern auch auf Kunstwerke von Patienten der LWL-Kliniken. "In unseren psychiatrischen Einrichtungen sind die Bilder ein Medium der Kommunikation. Sie dienen als Mittel zur Therapie, in der Patienten eine ganz neue Ausdrucksform finden", sagt LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch. Ihm gehe es nicht darum die Werke miteinander zu vergleichen, sondern um die Gefühle, die das Betrachten von Kunst auslösen.

"Endlich - Wirklich, dieser Ausspruch des Schriftstellers Peter Handke bildet das Leitmotiv für das Notizbuch, denn er spiegelt wider, was wir beim Aussuchen der Kunstwerke empfunden haben - Ehrfurcht vor der Leistung der Künstler und Künstlerinnen, die mit ihren Arbeiten zu seinem Zustandekommen beigetragen haben", so LWL-Krankenhausdezernentin Helga Schuhmann-Wessolek. "Wir möchten zeigen, dass Leben und Kunst in einem untrennbaren Zusammenhang stehen. Wo immer Kunst uns begegnet, kann sie wichtige Impulse liefern und wird in verschiedenen Lebensphasen unterschiedlich wahrgenommen. Das Buch soll ein Stück Kunst für den Alltag sein, das seinen Benutzer zum Staunen bringt", meint LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale.



Pressekontakt:
Susanne Muno und Frank Tafertshofer, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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