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Mitteilung vom 03.09.09

Foto zur MitteilungDer LWL saniert und erweitert den Baubetriebshof in seinem Freilichtmuseum Detmold für 1,3 Millionen Euro.
Foto: LWL/Deisenroth


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Presse-Infos | Kultur

LWL saniert und erweitert den Baubetriebshof

im Freilichtmuseum Detmold für 1,3 Millionen Euro

Bewertung:

Winterberg/Detmold (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) saniert und erweitert ab 2010 den Baubetriebshof seines Freilichtmuseums Detmold für 1,3 Millionen Euro, um das 37 Jahre alte Gebäude energetisch auf den aktuellen Stand zu bringen und betriebliche Abläufe zu verbessern. Das hat der LWL-Kulturausschuss am Mittwoch (02.09.) in Winterberg (Hochsauerlandkreis) beschlossen (der Umwelt- und Bauausschuss und der Finanzausschuss müssen noch zustimmen).

"Weil der Betriebsbauhof schon 37 Jahre alt und entsprechend abgenutzt ist, muss er dringend saniert werden. Gleichzeitig wollen wir mit einer Dachsanierung sowie einer Teilerneuerung der Fassaden und der Wärmedämmung die energetische Situation verbessern. Diese dringenden Arbeiten nutzen wir auch, um alle restauratorischen-handwerklichen Mitarbeiter künftig im Betriebsbauhof zusammenzufassen, damit sie die Maschinen optimal nutzten können", erklärte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale. Bisher waren die Papier- und Lederrestauratoren sowie die Magazinverwaltung provisorisch in der so genannten "Alten Polizeistation" im Museum untergebracht. "Ihre Arbeitsplätze entsprechen den Anforderungen an zeitgemäße Arbeitsbedingungen in keine Weise", so Rüschoff-Thale.

Hintergrund
Um alle Werkstätten im Baubetriebshof unterbringen zu können, erhält das Gebäude einen Anbau. In diesem neuen Gebäudeteil entstehen die Tischlerei und eine Fahrzeughalle samt Nebenräumen. In den so frei werdenden Räumen im bisherigen Baubetriebshof ziehen dann die Papier- und Lederwerkstatt sowie die Magazinverwaltung ein. Sie nutzen das Gebäude dann gemeinsam mit den Restaurierungswerkstätten für Holzteile wie Türen und Fenster, für Möbel und Metallobjekte. Außerdem sind hier eine Schmiede und eine Zimmereihalle untergebracht. Saniert werden müssen vor allem die Stark- und Schwachstrominstallation. Zusätzlich installiert der LWL noch eine Photovoltaikanlage.

Die Erweitung des Baubetriebshof kostet 725.000 Euro, die Sanierung schlägt mit 350.000 Euro zu Buche. Dazu kommen noch 225.000 für die Erstausstattung beispielsweise mit Schwerlastregalen, Laboreinrichtungen und Arbeitstischen. Der LWL will in der zweiten Jahreshälfte 2010 mit den Bauarbeiten beginnen, im Frühjahr 2011 soll die Gesamtanlage fertig sein.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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