LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 29.06.09

Foto zur MitteilungIn dem Programm "Schuhgeschichte(n)" gehen Acht- bis Zwölfjährige Schuhen auf den Grund.
Foto: Stefan Kuhn


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Presse-Infos | Kultur

Letzter Chance am Familiensonntag

"Schuhtick" im LWL-Archäologiemuseum geht Sonntag zu Ende

Bewertung:

Herne (lwl). Am 5. Juli lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zum Familiensonntag in sein LWL-Museum für Archäologie nach Herne ein. Zugleich ist dies der letzte Tag der Sonderausstellung "Schuhtick" über "kalte Füße und heiße Sohlen". In dem Programm "Schuhgeschichte(n)" gehen Acht- bis Zwölfjährige um 14 und um 16 Uhr Schuhen auf den Grund. Sie erkunden beispielsweise, warum die Fußbekleidung von englischen Arbeitern anders aussieht als diejenige eines mittelalterlichen Kaufmannes. Parallel hierzu findet für Erwachsene die Führung "Schuhtick" durch die Sonderausstellung statt. Museumsleiter Josef Mühlenbrock: "Für den letzten Tag haben wir uns noch einmal ein besonderes Programm ausgedacht."

Manche Schuhe haben eine Signalwirkung, an der sich der gesellschaftliche Status ihrer Träger ablesen lässt. So grenzen sich manche soziale Gruppen durch Schuhe voneinander ab. In dem Programm "Schuhgeschichte(n)" erkunden die jungen Teilnehmer zunächst, woran man einen "Statusschuh" erkennt. Wie unterscheidet sich ein solcher Schuh beispielsweise von einem "Märchenschuh", wie er in Aschenputtel und anderen Märchen, Mythen oder Legenden vorkommt? Schließlich wenden sich die neuen Schuhexperten wieder der Realität zu und suchen nach dem gewissen Etwas an den Schuhen von Prominenten wie Marilyn Monroe oder Jürgen Klinsmann.

Die Sonderausstellung "Schuhtick " erzählt Schuhgeschichte durch alle Zeiten und über die Kontinente hinweg - vom ersten Fußschutz der Menschen über römische Militärsandalen bis zum Designerschuh. Die Ausstellung präsentiert über 400 Exponate, die zum Teil erstmals öffentlich zu sehen sind. Dabei können die Besucher die Schuhe nicht nur anschauen, sondern sie auch selbst ausprobieren. Auf dem Laufsteg erfahren sie, wie man in mittelalterlichen Trippen oder in High Heels läuft, und an der "Schuhbar" gibt es Schuhsongs quer durch die Rock- und Popgeschichte.

Termine:
Sonntag, 5. Juli 2009:
- 14 und 16 Uhr "Schuhgeschichte(n)" - Programm für Kinder von 8 bis 12 Jahren
- 14 und 16 Uhr "Schuhtick" - Führung durch die Sonderausstellung
- 15 Uhr "gesucht. gefunden. ausgegraben" - Führung durch die Dauerausstellung

Kosten:
Es ist lediglich der Museumseintritt zu zahlen:
- Sonderausstellung "Schuhtick": Erwachsene 5 Euro, 6- bis 17-Jährige 3 Euro, Familien 11 Euro
- Dauerausstellung: Erwachsene 3,50 Euro, 6- bis 17-Jährige 2 Euro, Familien 8 Euro
- Kombiticket (Sonder- und Dauerausstellung): Erwachsene 7 Euro, 6- bis 17-Jährige 4 Euro, Familien 15 Euro

Um telefonische Anmeldung unter 02323 94628-0 während der Öffnungszeiten des Museums wird gebeten.

LWL-Museum für Archäologie,
Europaplatz 1, 44623 Herne,
Tel. 02323 94628-0,
http://www.lwl-landesmuseum-herne.de, http://www.schuhtick-ausstellung.de;
Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr
Geschlossen am 24., 25., 31.12. und am 1.1.



Pressekontakt:
Dr. Yasmine Freigang, Tel.: 0251 591-8920 oder 0151 50759714 und Frank Tafertshofer, Tel.: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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