LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 14.04.09

Foto zur MitteilungBlick in die Wetteranlagen/Belüftungsanlagen der Zeche Hannover.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungMuseumsgäste entdecken die Zeche Hannover im Schein der Grubenlampen.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Nachtschicht spezial und Natur Tour

Entdeckungsreisen auf der Zeche Hannover bei Tag und Nacht

Bewertung:

Bochum (lwl). Zu zwei besonderen Führungen lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Wochenende in sein Industriemuseum Zeche Hannover nach Bochum ein.

Am Freitag, den 17.4., können die Besucher bei der "Nachtschicht spezial" Architektur und Technik des Industriedenkmals im Schein der Grubenlampen entdecken. Mit originalen Kopflampen und Bergarbeiterhelmen ausgestattet, gehen die Gäste bei dieser speziellen Themenführung ab 21 Uhr auf Entdeckungstour durch das nächtliche Industriedenkmal Zeche Hannover.

Im Lichtkegel der Grubenlampen erläutern fachkundige Führer Details des Malakowturms und der Fördermaschine. Gleichzeitig wird die einzigartige Atmosphäre der Arbeit von Bergarbeitern im Dunkeln erlebbar. So gibt die Führung Einblick in Licht und Schatten des Arbeitsalltags der Bergleute. Zum Abschluss der Nachtschicht setzt das LWL-Industriemuseum die historische Dampffördermaschine von 1893 in Bewegung.

Eine spannende Entdeckungsreise durch die Geschichte der Zeche Hannover steht am Samstag, den 18.4. um 15 Uhr in Bochum auf dem Programm. Die Besucher bewegen sich auf den Spuren der Industrialisierung des Stadtteils Hordel. Durch den Bau der Zeche veränderte sich die unmittelbare Umgebung nachhaltig: Die Zeche benötigte Arbeitskräfte, die aus immer größeren Entfernungen angeworben wurden. Um die Arbeiter und ihre Familien dauerhaft zu binden, ließ die Werksleitung Siedlungen errichten. Schulen, Kindergärten und Kirchen entstanden mit finanziellen Mitteln der Firma Krupp. Die Führung zeigt auch, wie sehr die damaligen Veränderungen unser heutiges Stadtbild prägen.

Nachtschicht spezial
Fr. 17.4.2009, 21-23 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 EUR pro Person

Kohle, Koks, Konsumanstalt
Sa, 18.4.2009, 15 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: Erwachsene 2,50 Euro

LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel. 0234 6100-874
http://www.lwl-industriemuseum.de



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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