LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 08.04.09

Foto zur MitteilungTrinkhalle in Dortmund um 1900.
Foto: LWL-Industriemuseum


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Presse-Infos | Kultur

Anne Bude und umme Bude

Führung zur Ausstellung "Die Bude. Trinkhallen im Ruhrgebiet"

Bewertung:

Bochum (lwl). Trinkhalle ist eigentlich ein sehr irreführender Begriff. Denn das Trinken ist an den Buden eigentlich verboten und das Wort Halle ist für die kleinen Büdchen auch eher unpassend. Wie es zu diesem Namen kam und warum es im Ruhrgebiet so viele Trinkhallen gibt, klärt am Ostermontag um 16 Uhr ein Rundgang im Industriemuseum Zeche Hannover des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL).

Die ersten Trinkhallen - auch Seltersbuden genannt - wurden Mitte des 19. Jahrhunderts in den Ruhrgebietsstädten errichtet und breiteten sich schnell aus. Die Städte und Betriebe stellten bereitwillig günstige Grundstücke zur Verfügung, um die Versorgung der Arbeiter mit sauberem Wasser zu gewährleisten und den Alkoholkonsum während der Arbeit einzudämmen. Im Ruhrgebiet waren um 1900 bereits 600 Trinkhallen in Betrieb. Heute wird ihre Zahl auf 18.000 geschätzt.

Der Spaziergang durch die Siedlung um die Zeche Hannover beginnt mit den Anfängen der Trinkhallen, den Lebensbedingungen der Industriearbeiter um 1900 und der Einflussnahme der Zechenbesitzer auf den Lebenswandel der Arbeiter. Die Führung endet mit einem Rundgang durch die Fotoausstellung von Brigitte Kraemer, die die Realität des Lebens an und in der Bude in der Gegenwart zeigt.

Kontakt:
LWL- Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Info: Tel. 0234 6100 874
www.lwl-industriemuseum.de



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Tel. 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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