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Mitteilung vom 30.03.09

Presse-Infos | Kultur

Kiosk kaputt

Werner Streletz liest im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

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Bochum (lwl). Im Rahmen der Ausstellung "Die Bude: Trinkhallen im Ruhrgebiet" lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 5. April, um 11 Uhr zu einer Lesung mit dem Kulturjournalisten Werner Streletz in sein Industriemuseum Zeche Hannover.

Budenmänner und Frauen in Kittelschürzen. Feine Pinkel und gemeine Schläger. Das sind die Protagonisten des Romans "Kiosk kaputt: Geschichte eines Irrtums" aus dem Werner Streletz liest.

Der Aufsteiger Wolf Hasso kehrt nach vielen Jahren ins Ruhrgebiet zurück und trifft auf zwei alte Bekannte, die mit einer Trinkhalle mehr schlecht als recht ihr Geld verdienen. Diese Bude soll nun einem der Sanierungsprojekte Wolf Hassos zum Opfer fallen. Das ist das Grundgerüst, um das Werner Streletz seinen Ruhrgebietsroman baut. Nah an den Menschen im Ruhrgebiet und ihrer Sprache wird nicht poliert und glatt gestrichen. Sprache und Charaktere haben Ecken und Kanten, aber auch raue Herzlichkeit. Werner Streletz hat mit der Bude von Peter und Paul Dani einen Ort erfunden, an dem sich zeigt, was hinter dem überstrapazierte Wort "Strukturwandel" steht.

Werner Streletz. geboren 1949 in Bottrop; ist Mitglied des PEN-Clubs und der Kogge. Seine literarischen Arbeitsgebiete sind Lyrik, Prosa, Theater, Hörspiel und Film. Das Ruhrgebiet
bildet den Hintergrund der meisten seiner Geschichten. Er arbeitet als Kulturjournalist. Werner Streletz erhielt 2008 für sein Gesamtwerk den Literaturpreis Ruhr.
Der Eintritt ist frei.
LWL- Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Info: Tel. 0234 6100 874
http://www.lwl-industriemuseum.de



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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