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Mitteilung vom 19.01.09

Presse-Infos | Kultur

LWL-Industriemuseum zeigt "Metropolis"

Stummfilmklassiker auf der Zeche Zollern

Bewertung:

Dortmund (lwl). Den Filmklassiker "Metropolis" zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 25. Januar, in seinem Industriemuseum Zeche Zollern. Im Rahmen der Sonderausstellung "Zeit ist Geld. Industrielle Arbeitszeit und Zeiterfassung" ist Fritz Langs Stummfilm von 1927, das als einflussreichstes Werk der Filmgeschichte gilt, ab 15 Uhr in der Alten Werkstatt zu sehen.

Zum Inhalt: In der technisch entfesselten Stadt "Metropolis" leben die einzelnen Gesellschaftsschichten voneinander völlig getrennt. Die Oberschicht genießt paradiesische Lebensverhältnisse, während die gewöhnlichen Arbeiter im Untergrund in einem Viertel unter der Stadt hausen und in Zehnstundenschichten an überdimensionalen Maschinen schuften müssen. Revolte, Liebe, Rache und Versöhnung sind die bestimmenden Themen dieses spannenden und unterhaltsamen Science-Fiction-Films mit 139 Minuten Länge.

Nach seiner Uraufführung am 10. Januar 1927 in Berlin war "Metropolis" übrigens kein kommerzieller Erfolg. Die filmhistorische Bedeutung von Metropolis ergab sich erst in späteren Jahrzehnten. Mit 5 Millionen Reichsmark - dies entspricht in etwa 16,6 Millionen Euro heutiger Kaufkraft - Produktionskosten war Metropolis der bis dahin teuerste Film der deutschen Filmgeschichte.
Besucher bezahlen lediglich den Eintritt in das Museum, die Filmvorführung ist frei.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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