LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 11.12.08

Foto zur MitteilungBahnhofsgebäude von 1900/1902 in Ruda, Oberschlesien.
Foto: Piotr Muschalik


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Presse-Infos | Kultur

Montanrevier und Maschinenhalle

Zwei Sonntagsführungen im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Bewertung:

Dortmund (lwl). Zu zwei besonderen Führungen lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 14. Dezember, in sein Industriemuseum Zeche Zollern ein.

Um 14 Uhr nimmt Dr. Thomas Parent, stellvertretender Museumsdirektor, Besucher mit zu einer Bilderreise durch die Montanreviere an der Ruhr und in Oberschlesien. Bei seiner Führung durch die aktuelle Ausstellung auf der "Galerie Industriearbeit" mit 50 qualitätsvollen Fotografien und 100 historischen Ansichtskarten werden ausgewählte Bilder näher vorgestellt - zum Beispiel Malakofftürme in Ruda Slonska und Bottrop, Dampfmaschinen in Bochum und Zabrze (Hindenburg), Bergbaudenkmäler in Dortmund und Chorzow (Königshütte). Die innovative Stahlfachwerk-Architektur der Zechen Zollern und Zollverein findet in Oberschlesien in einem kleinen Bahnhofsgebäude ihr Gegenstück, das sogar noch älter ist als die Jugendstil-Maschinenhalle von Zollern.

Um die geht es bei der zweiten Führung am Sonntag, 14. Dezember, um 15 Uhr. Besucher haben dann die Gelegenheit, sich über die Restaurierung der Maschinenhalle zu informieren, die wegen der Arbeiten derzeit normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist. Das Motto dieser Führung lautet: "Was macht eigentlich ... die Maschinenhalle? Einblicke in die Restaurierung eines Juwels der Industriekultur". Abgesehen vom normalen Museumseintritt wird für die beiden Führungen keine Gebühr erhoben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Vormittags finden wie jeden Sonntag um 11.30 und 12 Uhr öffentliche Führungen über die Tagesanlagen statt.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Tel. 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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