LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 18.03.08

Foto zur MitteilungFrüher als sonst können die Besucher in diesem Jahr in den Vorführbetrieben des LWL-Freilichtmuseum historische Technik erleben.
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Foto zur MitteilungDie Kinderarbeit, wie hier in Indien, beschäftigt sich die Sonderausstellung im LWL-Freilichtmuseum.
Foto: PR


Foto zur MitteilungWie wird ein Nagel hergestellt? Im LWL-Freilichtmuseum Hagen können Besucher das miterleben.
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Foto zur MitteilungBlick in den Bereich der Kleinschmieden.
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Foto zur MitteilungDie neue Museumskatze soll in einem Wettbewerb einen Namen bekommen.
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Presse-Infos | Kultur

Früher Saisonstart im Hagener LWL-Freilichtmuseum

Ausstellung über Kinderarbeit, ein neuer Spielplatz und alte Autos

Bewertung:

Hagen (lwl). Früher als gewöhnlich startet am Karfreitag (21. März) das Hagener Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in die Freiluftsaison 2008. Zwei Sonderausstellungen zu Kinderarbeit sowie Handwerk und Kunst sowie zahlreiche Sonderveranstaltungen wie Oldtimertreffen stehen in diesem Jahr auf dem Museumsprogramm. Außerdem wird in diesem Sommer der Museumsspielplatz eröffnet und die Bauarbeiten für die neue Museumsgaststätte beginnen.

"Wir wollen den Menschen die Kultur Westfalens näher bringen. Auf diesem Weg haben wir hier mit den zahlreichen Vorführbetrieben schon viel erreicht. Um die Menschen auch künftig anzusprechen, entwickeln wir das Museum ständig weiter. In den kommenden zwei Jahren bauen wir beispielsweise eine neue Museumsgaststätte mit einem neugestalteten Vorplatz, um den Service für unsere Besucher zu verbessern. Bereits im Sommer wird der neue Spielplatz fertig", verspricht Dr. Barbara Rüschoff-Thale, seit 1. März neue Kulturdezernentin des LWL. Für die Museumsbesucher zwar nicht sichtbar, aber für das Museum ebenso wichtig sei das neue Depot, in das Ende Juli tausende Museumsstücke umziehen. Außerdem werde zur Zeit das Tabakhaus renoviert, so Rüschoff-Thale weiter.

Als erste Sonderveranstaltung der Saison findet direkt nach Ostern die Kunsthandwerkerausstellung "Handwerk - Kunst - Design" statt. Dabei präsentieren die Kunsthandwerker moderne Techniken und Gestaltungsformen aus vielen verschiedenen Werkstoffen. Am 13. April eröffnet die diesjährige Sonderausstellung "Kinderarbeit einst und jetzt" sowie die spezielle Ausstellung "Abseits der Fabriken - Kinderarbeit in Westfalen im 19. Jahrhundert".
"Die Ausstellung haben wir mit dem Museum für Industriekultur in Osnabrück und terre des hommes erarbeitet. Sie zeigt im historischen Teil, wie es bis vor hundert Jahren noch in Westfalen zuging. Im zweiten Teil berichtet sie von der Kinderarbeit heute in den Schwellenländern", so Museumsleiter Dr. Uwe Beckmann.

Neben den Ausstellungen plant das LWL-Freilichtmuseum an Wochenenden Sonderveranstaltungen wie das textilorientierte umGARNen, den schöpferischen Papiertag, das fröhlichbunte Kinder- und Herbstfest sowie das technikorientierte Oldtimertreffen der Feuerwehren und der Trabis am Tag der Deutschen Einheit. Als besonderes Highlight steht Der Wilde Westen am 17. Mai auf dem Programm: Die Open-Air-Produktion des Kulturzentrums Lichtburg aus Wetter feiert ihre Premiere im Hagener LWL-Freilichtmuseum. Eine Mischung aus Kultur und Technik gibt es bei Dampf und Rock'n Roll wenn Dampfmaschinen durch das Museum tuckern und die Band "Teddy Conetti" den Besuchern einheizt.

Wie immer heißt es im Hagener LWL-Freilichtmuseum nicht nur Zuschauen, sondern auch Mitmachen zum Beispiel bei den im vergangenen Jahr eingeführten Kaffeekränzchen oder bei den monatlichen Junior-Führungen, die ergänzt werden durch Workshops zum Thema Kinderarbeit. Hier lernen die Kinder spielerisch, wie die Arbeitswelt von Altersgenossen aussah und in vielen Ländern sogar heute noch aussieht. In diesem Jahr gibt es auch wieder wissenschaftliche Führungen zu bestimmten Themen.

Für aktive Besucher stehen verschiedene kreative Workshops auf dem Plan. Da gibt es Korbflechten, Buchbinden, Lithografie und einen mehrtägigen Kursus, bei dem selber gestaltete Skulpturen und Reliefs in Bronze abgegossen werden. Unter dem Titel "Frauen im Handwerk. Perspektiven der Forschung" veranstaltet das LWL-Freilichtmuseum am 13. und 14. November eine wissenschaftliche Tagung zum Thema Frauen und Handwerk. Rund 20 Vorträge beleuchten verschiedene Aspekte dieses Verhältnisses. Die Vorträge beziehen sich sowohl auf übergreifende Phänomene wie die Frage nach der Ausbildung von Frauen für das Handwerk als auch auf die Analyse der Stellung von Frauen in bestimmten Handwerksberufen.

Als eines der ersten LWL-Museen hat das LWL-Freilichtmuseum Hagen ein Leitbild entwickelt. "Ich freue mich, dass sich an der Erarbeitung des Leitbildes viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligten", berichtet Beckmann. "Vier Fragen waren uns besonders wichtig: Wie arbeiten wir miteinander? Wie gehen wir mit unseren historischen Objekten um? Wie unterhalten wir unsere Besucher und wie vermitteln wir ihnen Wissen? Und schließlich - wie begegnen wir unseren Besuchern?"

Die Museumspädagogik hat eine neue Mitarbeiterin, die allerdings noch namenlos ist: Eine Museumskatze wird an den Werkstätten und Gebäuden aufgestellt, in denen die museumspädagogischen Programme stattfinden. In einem Wettbewerb sucht das Museum ab dem 1. April einen Namen für die Katze. Die Teilnehmerkarten gibt es zum Wettbewerbsbeginn an der Kasse. Der Wettbewerb läuft bis Ende Mai, danach wählt eine Jury einen Namen aus.

Mehr und immer aktualisierte Informationen sind im Internet nachzulesen unter: www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de

Die Eintrittspreise bleiben auch in diesem Jahr stabil:
Erwachsene: 5 €
Kinder ab 6 Jahren: 2 €
Familienkarten: 11 €



Pressekontakt:
Uta Wenning-Kuschel, Tel. 02331 7807-113 und Markus Fischer, Tel.: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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