LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 29.11.07

Foto zur MitteilungDie Grußkarte mit Ansichten aus Wickede-Asseln um 1910 zeigt auch die Zeche Holstein.
Postkartensammlung LWL-Industriemuseum


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Presse-Infos | Kultur

Kohle vom Hellweg für Hörde

Vortrag über die Zechen Schleswig und Holstein im LWL-Industriemuseum

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Dortmund (lwl). In der Reihe "Die großen Zechen an der Ruhr" geht es im nächsten Vortrag im LWL-Industriemuseum um die Zechen Schleswig und Holstein im Dortmunder Osten. Gabriele Unverferth, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Stiftung Westfälisches Wirtschaftsarchiv, wird am Dienstag, 4. Dezember, die Geschichte der beiden Bergwerke aufrollen. Ihr Vortrag unter dem Titel "Kohle für den Hoerder Bergwerks- und Hütten-Verein. Die Zechen Schleswig und Holstein" beginnt um 19.30 Uhr. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt Interessierte dazu in sein Industriemuseum, Grubenweg 5, ein. Der Eintritt ist frei.

Mit der Inbetriebnahme der Bergwerke Schleswig und Holstein in den Jahren 1859 bzw. 1877 begann ein neues Kapitel in der Geschichte der verträumten Hellwegdörfer Brackel und Asseln. Beide Zechen, die gemeinsam unter dem Namen "Ver. Hörder Kohlenwerk" firmierten, gehörten dem Hoerder Bergwerks- und Hütten-Verein, der sich so eine eigene Kohlengrundlage für die Hermannshütte und das Hochofenwerk verschaffen wollte.

Im Mittelpunkt des Vortrags steht die wirtschaftliche und technische Entwicklung der beiden Zechen, die in den 1920er Jahren der Rationalisierungswelle zum Opfer fielen. Gabriele Unverferth beleuchtet allerdings auch sozialgeschichtliche Aspekte, darunter die Arbeitsbedingungen der Bergleute und betrieblichen Sozialreinrichtungen wie der werkseigene Wohnungsbau.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Tel. 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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