LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 22.08.07

Foto zur MitteilungZollern-Panorama von Franz Brandes (1921-1989), ehemaliger Hauer auf der Zeche Zollern. Er gehört zu den bekannteren Laienkünstlern im Revier, die Dagmar Kift im Vortrag zur Ausstellungsfinissage vorstellt.
Repro: LWL


Zum Herunterladen bitte mit der linken Maustaste auf das Foto klicken. Nachdem sich das neue Fenster geöffnet hat, bitte das Foto mit der rechten Maustaste speichern.

Die zum Download angebotenen Fotos dürfen nur mit Fotonachweis und gemeinsam mit der Pressemitteilung oder dem Thema verwendet werden, in deren Zusammenhang sie veröffentlicht wurden. Eine gesonderte Verwendung der Fotos ist nicht gestattet. Bei Ausstellungen ist die Reproduktion nur im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zur Ausstellung erlaubt. Bei einer anderweitigen Nutzung sind Sie verpflichtet, selbständig die Fragen des Nutzungsrechts zu klären.

Presse-Infos | Kultur

Finissage der Ausstellung "Silesia Viva" im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Vortrag über malende Bergleute im Ruhrgebiet

Bewertung:

Dortmund (lwl). Auf der Zeche Zollern endet am kommenden Sonntag, 26. August, die Ausstellung "Silesia Viva" (Schlesien lebe) mit 40 Gemälden oberschlesischer Laienkünstler, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem Industriemuseum in Kooperation mit dem Stadtgeschichtlichen Museum in Zabrze gezeigt hat.

Die farbenprächtigen Bilder der polnischen Bergleute aus den Jahren 1950 bis 1980 geben gute Einblicke in die Arbeits- und Lebenswelt von oberschlesischen Bergleuten. Motive sind unter anderem die Arbeit untertage, das Alltagsleben im Koloniehaus, ein Fußballturnier, die Taubenzucht, das Billard- und Skatspiel. "Das Besucherbuch dokumentiert vielfach Anerkennung von deutschen wie auch von polnischen Besuchern", zieht Dr. Thomas Parent vom LWL-Industriemuseum Bilanz nach drei Monaten Laufzeit. So schrieb eine 1950 in Zabrze geborene Besucherin, die Gemälde weckten Erinnerungen bei ihr: "Sie passen an diesen Ort, in diese Gegend. Die Ruhrmetropole ist wie Heimat!"

Zur Finissage der Ausstellung bietet Dr. Thomas Parent um 15 Uhr eine kurze Führung an und wird dabei auch aktuelle Perspektiven der deutsch-polnischen Museumskooperation erläutern. Danach schlägt Dr. Dagmar Kift den Bogen zurück ins Revier. Ihr Bildvortrag "Malende Bergleute im Ruhrgebiet" stellt die einheimischen Laienkünstler vor und beleuchtet die Verbindungen zwischen der hiesigen Revierkultur der 1950er Jahre und der Kultur der oberschlesischen Bergleute.

Der LWL lädt Interessierte herzlich zu der Ausstellungsfinissage in sein Dortmunder Industriemuseum ein. Besucher zahlen nur den normalen Museumseintritt.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Tel. 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


Der LWL auf Facebook:
http://www.facebook.com/LWL2.0







Ihr Kommentar




zu den aktuellen Presse-Infos