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Mitteilung vom 22.08.07

Presse-Infos | Kultur

Finissage der Ausstellung "Silesia Viva" im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Vortrag über malende Bergleute im Ruhrgebiet

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Dortmund (lwl). Auf der Zeche Zollern endet am kommenden Sonntag, 26. August, die Ausstellung "Silesia Viva" (Schlesien lebe) mit 40 Gemälden oberschlesischer Laienkünstler, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem Industriemuseum in Kooperation mit dem Stadtgeschichtlichen Museum in Zabrze gezeigt hat.

Die farbenprächtigen Bilder der polnischen Bergleute aus den Jahren 1950 bis 1980 geben gute Einblicke in die Arbeits- und Lebenswelt von oberschlesischen Bergleuten. Motive sind unter anderem die Arbeit untertage, das Alltagsleben im Koloniehaus, ein Fußballturnier, die Taubenzucht, das Billard- und Skatspiel. "Das Besucherbuch dokumentiert vielfach Anerkennung von deutschen wie auch von polnischen Besuchern", zieht Dr. Thomas Parent vom LWL-Industriemuseum Bilanz nach drei Monaten Laufzeit. So schrieb eine 1950 in Zabrze geborene Besucherin, die Gemälde weckten Erinnerungen bei ihr: "Sie passen an diesen Ort, in diese Gegend. Die Ruhrmetropole ist wie Heimat!"

Zur Finissage der Ausstellung bietet Dr. Thomas Parent um 15 Uhr eine kurze Führung an und wird dabei auch aktuelle Perspektiven der deutsch-polnischen Museumskooperation erläutern. Danach schlägt Dr. Dagmar Kift den Bogen zurück ins Revier. Ihr Bildvortrag "Malende Bergleute im Ruhrgebiet" stellt die einheimischen Laienkünstler vor und beleuchtet die Verbindungen zwischen der hiesigen Revierkultur der 1950er Jahre und der Kultur der oberschlesischen Bergleute.

Der LWL lädt Interessierte herzlich zu der Ausstellungsfinissage in sein Dortmunder Industriemuseum ein. Besucher zahlen nur den normalen Museumseintritt.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Tel. 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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