LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 08.05.07

Foto zur MitteilungGleich zweimal präsentieren sich an Muttertag die Kaltblutpferde im LWL-Freilichtmuseum Hagen. Foto: LWL

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Kutschentag mit 16 Gespannen im LWL-Freilichtmuseum Hagen

Bewertung:

Hagen (lwl). Ein Muttertagsausflug in das LWL-Freilichtmuseum Hagen lohnt sich am Sonntag (13.05.) gleich doppelt, denn dann können die Besucher nicht nur viele historische Werkstätten in Aktion erleben und die Landschaft genießen, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt an diesem Tag auch zum Kutschentag in sein Freilichtmuseum.

Die Kutscher präsentieren gleich zweimal ihr Programm, das zeigt, wie vielseitig Kaltblutpferde und Kutschen sind: Gegen 11 Uhr gibt es ein erstes Stelldichein an der Gelbgießerei, wo sich die Kutschen sammeln, eine erste Gelegenheit für die Besucher die Kutschen aus nächster Nähe zu betrachten. Von dort aus geht es zum Schmiedemuseum, auf dessen Wiese die Kutscher die einzelnen Gespanne, die Pferderassen und Kutschentypen vorstellen. Danach durchfahren die 16 Kutschen einen Hindernisparcours mit zehn bis zwölf Hindernissen. Anschließend starten sie zu einer Rundfahrt durch das Museum.

Am Nachmittag gegen 15 Uhr zeigen die Kutscher mit ihren Gespannen das gleiche Programm noch einmal. Auf diese Weise und auch zwischendurch bei einem persönlichen Gespräch haben die Besucher Gelegenheit, sich mit dieser Art Pferdesport näher bekannt zu machen. Zusätzlich zeigen an diesem Tag ein Hufschmied und ein Sattler als Gasthandwerker den Besuchern ihr klassisches Arbeitsgebiet.

Bis in die 1950er und 1960er Jahre hinein waren Kaltblüter als Zugpferde noch relativ häufig zu sehen, zuletzt meist nur noch zu Reklamezwecken beispielsweise bei Bierauslieferungen für Brauereien. Heute werden diese kräftigen Pferderassen selten als reine Nutztiere gehalten. Einige Hobby-Züchter und Hobby-Halter haben sich aber in der "Interessengemeinschaft Zugpferde e. V." zusammengeschlossen, um die Kaltblutrassen zu erhalten. Sie schätzen die Geschicklichkeit und das Können der Pferde nicht nur vor Kutschen, sondern auch in den Bereichen Wald- und Feldarbeit.



Pressekontakt:
Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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