LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 30.03.07

Foto zur MitteilungAuf der Polarstern des Alfred-Wegener-Instituts entnehmen die Wissenschaftler Eis-Bohrkerne in Arktis und Antarktis um das Klima vergangener Zeiten zu rekonstruieren.
Foto: Sigrid Schiel, Alfred-Wegener-Institut.


Foto zur MitteilungMedizin für die Erde? Wie den Klimaveränderungen entgegen gewirkt werden kann, zeigt eine Installation mit Infusionsbeuteln.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Der LWL

Familiensonntag im LWL-Archäologiemuseum

Bewertung:

Herne (lwl). Am 1. April lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zum Familiensonntag ins LWL-Museum für Archäologie in Herne ein. Eltern und Kinder ab zehn Jahren erfahren um 15 Uhr in der "Wetter-Werkstatt", wie Wettervorhersagen funktionieren und basteln gemeinsam eine Wetterstation. Während der kostenlosen Führungen können Erwachsene um 14 und um 16 Uhr die Sonderausstellung "Klima und Mensch" und um 15 Uhr die Dauerausstellung des Museums erkunden.

Wie viel Wasser fällt eigentlich an einem verregneten Tag vom Himmel? Regnet es an kalten Tagen und bei bestimmten Windrichtungen mehr? Und wie wird das Wetter am nächsten Tag werden? Am Familiensonntag haben die Besucher des LWL-Archäologiemuseums die Gelegenheit zu kleinen "Wetterfröschen" zu werden. Eltern und Kinder ab zehn Jahren bekommen zunächst einen Überblick über die Klima-Ausstellung. Ab 15 Uhr erfahren sie, was die Unterschiede zwischen Wetter und Klima sind, wovon das Klima beeinflusst wird, welchen Schwankungen es in den letzten sechs Millionen Jahren unterlag und wie die Wissenschaftler zu ihren Ergebnissen kommen. Im Anschluss basteln die Teilnehmer dann eine kleine Wetterstation mit allem was dazu gehört: ein Thermometer, um die Temperaturen im Tagesverlauf zu messen, ein Niederschlagsmesser, mit dem das Wasser eines Regentages aufgefangen wird, und ein Windrichtungsmesser. Selbstverständlich können die Teilnehmer ihre Wetterstation mit nach Hause nehmen.

Jeweils um 14 und 16 Uhr stellen sich die erwachsenen Besucher der Zukunft und finden heraus, wie es weiter geht mit dem Klima unserer Erde und welche Folgen das für die Menschheit hat. Die Füh-rung "Klima und Mensch" verdeutlicht die Abhängigkeiten zwischen Klima, Mensch und Umwelt und spannt dabei einen Bogen von sechs Millionen Jahren: vom mumifizierten Mammutbaby "Dima" bis zur Moorleiche "Rosalinde" von 1,8 Millionen Jahre alten Steingeräten aus der Olduvai-Schlucht in Afrika bis zur modernen UV-Schutzkleidung.

Außerdem bietet das LWL-Museum um 15 Uhr den Rundgang "gesucht. gefunden. ausgegraben." in der Dauerausstellung des Museums an, der durch 250 000 Jahre Menschheitsgeschichte führt. Im Zeitraffer geht es durch die Vergangenheit, durch die Zeit der Neandertaler, vorbei an monumentalen Grabanlagen und den Hinterlassenschaften der frühen Bauern bis in die jüngste Vergangenheit, wo Bombenschutt die Schrecken des Krieges vor Augen führt.

Es ist nur der Museumseintritt zu entrichten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wird aber empfohlen. Das LWL-Museum ist während der Öffnungszeiten unter 02323 94628-0 zu erreichen.

Termine: Sonntag, 1.4.2007
- 15 bis 17.30 Uhr: Wetter-Werkstatt - Programm für Eltern und Kinder ab 10 Jahren
- 14 Uhr und 16 Uhr: klima und mensch - Führung durch die Sonderausstellung
- 15 Uhr: gesucht. gefunden. ausgegraben. - Führung durch die Dauerausstellung

Kosten:
Zu entrichten ist nur der Eintrittspreis für die Sonderausstellung (inkl. Kunstinstallation):
Erwachsene 5 Euro, 6- bis 17-Jährige 3 Euro, Familien 11 Euro.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wird aber empfohlen. Das LWL-Museum ist während der Öffnungszeiten unter 02323 94628-0 zu erreichen.

Westfälisches Museum für Archäologie,
Europaplatz 1, 44623 Herne,
Tel. 02323 94628-0, www.landesmuseum-herne.de.
Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr



Pressekontakt:
Jana Sager, Tel.: 0251 5907-287 und Frank Tafertshofer, Tel.: 0251 591-235, presse@lwl.org
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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