LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 15.02.07

Foto zur MitteilungBeate Reker.
Foto: LWL/Fialla


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Presse-Infos | Der LWL

Hausgeist Nis Puk in der Luk - Lesung für Kinder im Planetarium Münster

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Münster (lwl). Am Freitag (23. Februar, 17 Uhr) liest Beate Reker im LWL-Planetarium in Münster aus "Nis Puk in der Luk" über den freundlichen Hausgeist des bekannten Kinderbuchautors Boy Lornsen.

Nis Puk wohnt auf dem Dachboden eines kleinen feinen Hauses, isst gern Gerstengrütze mit viel Butter und kann zwanzigmal höher springen als die eineinhalb Handlängen die er selbst groß ist. Und er besitzt eine Eigenschaft, die Menschen manchmal gern besitzen würden: Er kann sich unsichtbar machen, wann immer er will. Schüler der Klasse1a der Nikolaischule in Münster haben zu dieser Geschichte Bilder gemalt, die während der Lesung groß an der Planetariumskuppel gezeigt werden.

"Puken sind Hausgeister. Sie wohnen auf Dachböden und essen Gerstengrütze mit viel Butter. Puken sind Leichtgewichte. Sie fliegen auf Taubentaxis und können zwanzigmal höher springen als sie lang sind. Die Nacht ist ihr Tag, und tagsüber schlafen sie. Puken können lesen und schreiben. Puken können sich unsichtbar machen. Wer einen Puk auf seinem Dachboden wohnen hat, darf sich freuen. Denn ein guter Geist ist in sein Haus gezogen. Er muss aber auch etwas für seinen Hausgeist tun: Er muss ihm Gerstengrütze kochen ..." So beschreibt der Autor diese eigentümlichen Wesen, von denen die Hauptfigur Nis Puk ein besonders freundliches Exemplar ist.

Der Puk in Lornens Geschichte beschließt, sich ein neues Haus zu suchen. Er findet ein feines, kleines Haus, in dessen Garten alles wächst wie es will, die Wetterfahne eingerostet ist und der Schornstein windschief steht. Alles so, wie es sich für ein altes Haus gehört - fand der Puk. Mit in das Haus zieht außerdem der Schriftsteller Adam Veilchen. Der ist ein wenig chaotisch. Die anderen Leute im Dorf empfinden das Haus als eine Schande für den Ort.
Der Schriftsteller droht den Zorn des Bürgermeisters auf sich zu ziehen, hätte sich da nicht Nis Puk ganz schnell etwas einfallen lassen, um das schöne Haus zu retten.

Boy Lornsen (1922-1995), Sohn eines Kapitäns auf Sylt, war nach Abitur, Kriegsdienst und Kunststudium als Steinbildhauermeister und seit 1967 als freier Schriftsteller tätig. Er schrieb zahlreiche Kinder- und Jugendbücher, Gedichte, Erzählungen, einen Roman und Beiträge für Rundfunk und Fernsehen. "Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt" ist wohl eines der bekanntesten Bücher.

Eintrittskarten zum Preis von 2 Euro sind ab sofort beim Museum für Naturkunde des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) an der Sentruper Str. 285 in Münster (Telefon 0251 591-05, Di - So von 9 - 18 Uhr) und bei Münster Information (Tel. 0251 492-2714) erhältlich.



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




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