LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 11.12.06

Foto zur Mitteilung"Am Tatort": LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch (links) und Museumsleiterin Dr. Barbara Rüschoff-Thale im Forscherlabor des LWL-Museums.
Foto: LWL/Kuhn.


Foto zur MitteilungGlückliche Gewinner des red dot: grand prix (v.l.): Uwe R. und Shirin Brückner von Atelier Brückner GmbH, LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe, Museumsleiterin Dr. Barbara Rüschoff-Thale.
Foto: Atelier Brückner.


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Presse-Infos | Der LWL

LWL-Museum für Archäologie in Herne erhält internationalen Designpreis
Spannend wie ein Krimi: "Red dot: grand prix" für "Tatort Forscherlabor"

Bewertung:

Münster/Herne/Essen (lwl). Das Forscherlabor im Westfälischen Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ist vergangenes Wochenende mit dem international renommierten "red dot: grand prix" des Design Zentrums Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet worden. Den Ehrenpreis erhielt das LWL-Museum zusammen mit dem Gestalter, Atelier Brückner aus Stuttgart, in der Kategorie "Information Design/Public Space".

"Der grand prix ist eine ganz besondere Anerkennung für die hervorragende Arbeit, die unser LWL-Museum für Archäologie in Herne leistet. Mitten im Ruhrgebiet hat der LWL damit eine im Wortsinn ausgezeichnete Einrichtung, die auch dem ganzen Standort Auftrieb geben kann", freuten sich LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch und Prof. Dr. Karl Teppe, LWL-Kulturdezernent.

Die Jury aus neun internationalen Designexperten hatte in diesem Jahr die Qualität von weit über 3.000 Einreichungen aus 31 Nationen beurteilt. Dabei erhielt das Forscherlabor einen von 24 "red dot: best of the best" für herausragende und richtungsweisende Gestaltung im Bereich Kommunikationsdesign. Davon wurden nun vergangenen Freitagabend (8.12.) in der Essener Philharmonie noch einmal sechs Arbeiten in sechs verschiedenen Kategorien mit dem grand prix ausgezeichnet.

Der in der Kategorie "Information Design/Public Space" ausgezeichnete "Tatort Forscherlabor" ist Teil der Dauerausstellung des archäologischen Landesmuseums in Herne. Hier können die Besucher die Methoden nachvollziehen, mit denen die Archäologen die Spuren aus der Vergangenheit entschlüsseln. Dazu die Juroren: "Wie der Mensch in den vergangenen Jahrtausenden gelebt hat und sich zum hoch differenzierten modernen Menschen entwickeln konnte, zählt zu den wohl interessantesten Fragen überhaupt. … Dass etwa Archäologie so spannend wie ein Krimi sein kann, macht die Dauerausstellung "Tatort Forscherlabor" im Westfälischen Museum für Archäologie in Herne hautnah erlebbar. Die Besonderheit ihres Metiers wird dadurch lebendig, dass die Archäologie als Kriminalfall inszeniert wird. Am "Tatort", einem rekonstruierten Ausschnitt aus einem Großsteingrab umgeben von 14 "Wissenschaftscontainern", begibt sich der Besucher auf Spurensuche und muss zahlreiche Indizien und Grabungsstücke analysieren, um zur Rekonstruktion des "Falls" zu gelangen... Das Thema Archäologie wird so dargestellt, dass es Lust bereitet, seine Inhalte kennen zu lernen und tatkräftig zu erkunden. …"

"Wir freuen uns sehr über diesen Ehrenpreis, der nur durch die hervorragende Zusammenarbeit des Gestalters Atelier Brückner mit der Ruhr-Universität Bochum und uns möglich wurde. Komplizierte Inhalte haben Gestalter, Wissenschaftler und Studierende in engem Dialog innovativ umgesetzt. Und die Arbeit hat allen Spaß gemacht, wie das sehr gute Ergebnis zeigt. Den Preis hat daher das ganze Team verdient", freute sich Museumsleiterin Dr. Barbara Rüschoff-Thale über die Auszeichnung.

Für die Gestalter ist sie auch etwas ganz Besonderes. "Der 'red dot: grand prix' ist für uns Gestalter wie ein Sieg in Wimbledon", begeisterte sich Uwe R. Brückner, Kreativdirektor von Atelier Brückner, in der Essener Philharmonie, wo rund 800 Gäste aus acht Ländern die Verleihung des international renommierten Preises feierten.

Der "red dot design award" ist mit über 5.000 Einsendungen einer der führenden und größten Designwettbewerbe weltweit. Seit 1955 wird herausragende Designqualität jährlich vom Design Zentrum Nordrhein Westfalen in Essen ausgewählt und in einer Ausstellung offiziell gewürdigt.



Pressekontakt:
Karl G. Donath, Tel. 0251 591-235 und Yasmine Freigang, Tel. 0173 8301752
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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