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Mitteilung vom 15.11.06

Foto zur MitteilungEin Vortrag über die Himmelsscheibe von Nebra ist im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums im LWL-Planetarium zu hören.
Foto: Schlosser


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Vortrag über Himmelsscheibe von Nebra im LWL-Planetarium

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Münster (lwl). 1999 von Schatzgräbern geraubt und rund drei Jahre später von der schweizerischen Polizei beschlagnahmt wurde sie Anfang 2002 der Wissenschaft zugänglich gemacht - die so genannte Himmelsscheibe von Nebra. Sie ist die älteste bisher bekannte konkrete Himmelsdarstellung der Menschheitsgeschichte.

Prof. Dr. Wolfhard Schlosser spricht am Donnerstag (16. November) um 19.30 Uhr auf Einladung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) im Planetarium in Münster über den sensationellen Fund. Der Astronom war einer der ersten, der die Himmelsscheibe erforschte. Sein Vortrag ist Teil des Programms zum 25-jährigen Jubiläum des LWL-Planetariums.

Eine Kopie des Fundes wird am Donnerstagabend zu sehen sein. Benannt wurde die gut zwei Kilogramm schwere Scheibe aus Bronze mit Goldapplikationen nach ihrem Fundort Nebra in der Nähe von Leipzig. Sie stammt aus der frühen Bronzezeit und wird auf 1600 v. Chr. geschätzt.

Die Himmelsscheibe bietet einen Einblick in die astronomischen Kenntnisse des vorgeschichtlichen Menschen. Ihr tiefes Grün (Malachit) ist vermutlich nicht die ursprüngliche Farbe, sondern das Ergebnis der mehrere tausend Jahre währenden Bodenlagerung. Die Applikationen auf der 32 Zentimeter im Durchmesser messenden Scheibe zeigen Sonne, Mond und Sterne, eine Sonnenbarke und einen Randbogen. Die dargestellten sieben Sterne hält Schlosser für die Sterngruppe der Plejaden.

Karten zum Vortrag sind für 3,50 Euro dienstags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr im LWL-Museum für Naturkunde, Sentruper Str. 285, in Münster zu erhalten. Weitere Informationen unter Telefon (0251) 591-05.



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




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