LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 31.08.06

Foto zur MitteilungDr. Markus Köster, Leiter des LWL-Landesmedienzentrum, betont die Medienzentren Konzepte für "lebenslanges Lernen erarbeiten.
Foto: LVR/Pientka


Foto zur MitteilungMichael Thessel, Leiter des LVR-Landesmedienzentrum, forderte, dass Lernen unabhängig von der klassischen Schulstunde überall möglich sein muss.
Foto: LVR/Pientka


Foto zur MitteilungVertreter der 54 kommunalen und der beiden Landesmedienzentren beim LWL und LVR diskutierten den Medieneinsatz in der Schule.
Foto: LVR/Pientka


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Presse-Infos | Der LWL

Medienzentren machen mobil

Bewertung:

Experten diskutieren neue Entwicklungen des Lernens beim NRW-Forum "Kommunale Medienzentren" in Haltern am See

Haltern (lwl).
Der Medieneinsatz in der Schule und in der außerschulischen Bildung standen im Mittelpunkt, als sich vom 29. August bis 30. August Vertreter der 54 kommunalen Medienzentren zu ihrer Jahrestagung in Haltern am See (Kreis Recklinghausen) trafen. Veranstalter waren beiden Landschaftsverbände Westfalen-Lippe (LWL) und Rheinland (LVR).

Maria Seifert, Vorsitzende der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe, die die über 100 Teilnehmer begrüßte, wies darauf hin, dass Haltern bereits zum vierten Mal Tagungsort des NRW-Forums sei. Die Stadt habe sich damit "zu einem Synonym für den engen und vertrauensvollen Austausch der auf kommunaler und Landesebene für Medienbildung Verantwortlichen" entwickelt, so Seifert.

Zahlreiche Vorträge und Workshops stellten die Bedeutung und Wirkungsweise von Medien vor. Außerdem diskutierten die Teilnehmer die Arbeit der Medienzentren, ihr Servicespektrum als Partner der Schulen und ihre Rolle innerhalb der Bildungslandschaft in NRW.

Den inhaltlichen Schwerpunkt der Veranstaltung bildete in diesem Jahr das Thema "mobiles Lernen". Einig waren sich die Fachleute, dass damit mehr als der Einsatz von Laptops im Unterricht gemeint sein müsse. Es gehe darum, so Michel Thessel vom LVR-Landesmedienzentrum, Lernen "immer und überall" möglich zu machen; losgelöst von den engen räumlichen und zeitlichen Grenzen der klassischen Schulstunde.

Für die Medienzentren ergeben sich - das machte die Tagung deutlich - aus den veränderten Rahmenbedingungen neue Herausforderungen, aber auch neue Chancen. So eröffnen die Techniken und Konzepte, die sich mit dem Stichwort "mobiles Lernen" verbinden, für das "lebenslange Lernen" erweiterte Möglichkeiten. Und genau wie bei der Unterstützung der Schulen stünden die Medienzentren hier - beim außerschulischen Lernen vom Vorschul- bis zum Seniorenalter - bereit, betonte Dr. Markus Köster, Leiter des LWL- Landesmedienzentrums. Etwa indem sie Projekte in Leben rufen, bei denen Jugendliche Senioren moderne Medien wie Handys erklären oder Jugendzentren Internetangebote gestalten.

Bei allen Zukunftsvisionen gerieten auf der Tagung auch die klassischen und praktischen Aufgaben der Medienzentren nicht aus dem Blickfeld. Für die Kommunen sei die Versorgung der Schulen mit qualitativ hochwertigen und zeitgemäßen Medien nach wie vor von zentraler Bedeutung - zumal die Lehrmittelbereitstellung ja eine kommunale Pflichtaufgabe darstelle. Mit EDMOND, das die Schulen online oder per CD-Rom mit elektronischen Medien versorgt, hätten die Landesmedienzentren des LWL und des LVR gemeinsam mit den kommunalen Medienzentren neben dem herkömmlichen Verleih ein elektronisches System der schulischen Medienversorgung aufgebaut, das bundes- bzw. europaweit Modellcharakter habe, strich Köster heraus.



Pressekontakt:
Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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