LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 23.06.06

Foto zur MitteilungMit einem solchen Gerät wurden in der Steinzeit Löcher gebohrt.
Foto: U. Stodiek.


Foto zur MitteilungWie die Wetter- und Umweltverhältnisse in der Eiszeit waren und wodurch sie beeinflusst werden, wird auf den Globen des Künstlers Ingo Günther gezeigt.
Foto: LWL/Brentführer.


Foto zur MitteilungSechs Millionen Jahre dauerte die Entwicklung von den ersten Menschenformen bis zum modernen Menschen.
Foto: LWL/Egbert.


Zum Herunterladen bitte mit der linken Maustaste auf das Foto klicken. Nachdem sich das neue Fenster geöffnet hat, bitte das Foto mit der rechten Maustaste speichern.

Die zum Download angebotenen Fotos dürfen nur mit Fotonachweis und gemeinsam mit der Pressemitteilung oder dem Thema verwendet werden, in deren Zusammenhang sie veröffentlicht wurden. Eine gesonderte Verwendung der Fotos ist nicht gestattet. Bei Ausstellungen ist die Reproduktion nur im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zur Ausstellung erlaubt. Bei einer anderweitigen Nutzung sind Sie verpflichtet, selbständig die Fragen des Nutzungsrechts zu klären.

Presse-Infos | Der LWL

Im Sommer in die Eiszeit
Ferienprogramm im Archäologiemuseum

Bewertung:

Herne (lwl). Die Sommerferien im Westfälischen Museum für Archäologie in Herne stehen in diesem Jahr ganz im Zeichen der Klimaausstellung. Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren können in der Zeit vom 5. Juli bis zum 2. August Steinzeitschmuck bauen, das Leben in der Eiszeit testen oder erfahren, wie der moderne Mensch entstanden ist. Die Ferienkinder sehen im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) nicht nur wie Klima, Umwelt und Mensch zusammenhängen, sondern können selbst aktiv werden.

Jeder kennt Ketten, Ringe oder Armreifen aus edlen Metallen wie Gold oder Silber. Doch gab es das auch schon in der Steinzeit oder sah der Schmuck damals ganz anders aus? Mit dieser Frage beschäftigen sich am 5. Juli und am 2. August Kinder ab acht Jahren in dem Programm "Steinzeitschmuck". Nach einer kleinen Diaserie stellen die Teilnehmer aus Muscheln, Meeresschnecken und Baumbaststreifen eine Halskette her. Ein rundes Steinamulett aus Schiefer, in das die Kinder mit Feuersteinwerkzeugen das notwendige Loch bohren und das sie mit eingeritzten Motiven verzieren, vervollständigt die kleine urgeschichtliche Schmuckkollektion. Schmuck war übrigens in der Steinzeit nicht nur reine Frauensache, auch der steinzeitliche Jäger schmückte sich auf diese Weise.

Ebenfalls am 5. Juli und 2. August geht es um das "Leben am Ende der Eiszeit" etwa um 10.000 v. Chr. Kinder ab acht Jahren erfahren in diesem Programm, inwieweit sich der Alltag unserer Vorfahren von unserem heutigen unterschieden hat. Wie waren Wetter- und Umweltverhältnisse? Wie sahen Wohnstätten aus und was hatte man für Kleidung? Welche Arten von Kunst, Musik und Schmuck gab es?
Diesen und anderen alltäglichen Fragen geht die Veranstaltung anhand von kleinen Diareihen nach. Neben der Vorführung des Feuermachens nach Steinzeitart können die Teilnehmer auch selber aktiv werden und hölzerne Geräte herstellen.
Vom 18. bis zum 21. Juli sehen Ferienkinder im Alter von acht bis zwölf Jahren in dem Programm "Sechs Millionen Jahre" wie der moderne Mensch entstanden ist. So lange ist es her, dass der Mensch seine ersten Gehversuche machte. Er war dazu gezwungen, weil die Welt sich um ihn herum verändert hatte. Warum sich zum Beispiel das Klima wandelt und wie sich die Welt dadurch immer wieder verändert hat, erkunden die Teilnehmer in der Sonderausstellung "klima und mensch". Sie begegnen längst ausgestorbenen Tieren wie Dima, dem Mammutbaby, und erfahren, wie sich die Menschen in den letzten sechs Millionen Jahren immer wieder angepasst haben.

Für alle Ferienprogramme ist eine Anmeldung unter der Rufnummer 02323 94628-0 erforderlich.

Termine und Kosten
Steinzeitschmuck:

5. Juli, 9.30 bis 12 Uhr und 2. August, 14 bis 16.30 Uhr, für Kinder ab 8 Jahren,
10,60 Euro pro Person inklusive Materialkosten und Museumseintritt

Leben am Ende der Eiszeit:
5. Juli, 14 bis 16.30 Uhr und 2. August, 9.30 bis 12 Uhr, für Kinder ab 8 Jahren
10,60 Euro pro Person inklusive Materialkosten und Museumseintritt

Sechs Millionen Jahre:
18., 19., 20., 21. Juli, jeweils von 9.30 bis 12 Uhr für 8- bis 10-Jährige und von 14 bis 16.30 Uhr für 10- bis 12-Jährige
5 Euro pro Person inklusive Materialkosten und Museumseintritt

Westfälisches Museum für Archäologie,
Europaplatz 1, 44623 Herne,
Tel. 02323 94628-0, www.landesmuseum-herne.de.
Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr



Pressekontakt:
Markus Fischer, Tel.: 0251 591 235 unf Jana Sager, Tel.: 0251 5907-287
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


Der LWL auf Facebook:
http://www.facebook.com/LWL2.0







Ihr Kommentar




zu den aktuellen Presse-Infos