LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 02.12.05

Foto zur MitteilungDigitale Medien in die Klassenräume der münsterschen Schulen - EDMOND macht's möglich. Foto: LWL

Zum Herunterladen bitte mit der linken Maustaste auf das Foto klicken. Nachdem sich das neue Fenster geöffnet hat, bitte das Foto mit der rechten Maustaste speichern.

Die zum Download angebotenen Fotos dürfen nur mit Fotonachweis und gemeinsam mit der Pressemitteilung oder dem Thema verwendet werden, in deren Zusammenhang sie veröffentlicht wurden. Eine gesonderte Verwendung der Fotos ist nicht gestattet. Bei Ausstellungen ist die Reproduktion nur im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zur Ausstellung erlaubt. Bei einer anderweitigen Nutzung sind Sie verpflichtet, selbständig die Fragen des Nutzungsrechts zu klären.

Presse-Infos | Der LWL

Filme aus der Steckdose: Das Projekt EDMOND des LWL-Landesdienzentrums versorgt Schulen mit digitalen Medien

Bewertung:

Münster (lwl). Die Vision von Medien aus der Steckdose ist in Münsters Schulen Realität geworden: Seit Donnerstag (01.12.) können Schulen Filme und Filmsequenzen per Download über das Internet direkt in den Computerraum, in die Medienecke oder in das vernetzte Klassenzimmer laden. In der Wartburg-Hauptschule an der Von-Esmarch-Straße gaben Schulleiter Udo Mannefeld und Dr. Markus Köster, Leiter des Westfälischen Landesmedienzentrums beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), den Startschuss für EDMOND (elektronische Distribution von Medien on Demand).

Mit EDMOND bietet das LWL-Landesmedienzentrum, das zugleich Stadtbildstelle für Münster ist, digitale Medien über das Netz sowie DVDs und CD'Roms an. Damit stehen den Schülern die Medien direkt am PC-Arbeitsplatz für die Projekt-, Gruppen- und Partnerarbeit sowie zum selbstbestimmten Lernen zur Verfügung. "Medien werden nicht mehr nur im Frontalunterricht eingesetzt. Das aktive, individualisierte Lernen steht im Vordergrund. Das primäre Ziel des neuen Angebots ist ein pädagogisches", betonte deshalb Köster bei der Auftaktveranstaltung. "Letztlich geht es um neues, besseres Lernen - und dazu können und sollen Medien einen unterstützenden Beitrag leisten."

Neben dem klassischen Unterrichtsfilm bietet EDMOND zusätzlich sogenannte Medienmodule oder Kurzclips an. Wo es von der Machart und der inneren Struktur der Filme her sinnvoll und möglich ist, werden sie modularisiert, das heißt in sinnhafte Bildsequenzen oder Filmausschnitte zerlegt.

Sie können von Lehrern und Schülern nach individuellen Bedürfnissen genutzt werden. Allein 880 Medien und Medienmodule können die Schulen derzeit herunterladen - Tendenz steigend.

Der neue elektronische Weg der Medienversorgung ergänzt den klassischen Verleih, der im Westfälischen Landesmedienzentrum natürlich auch weiterhin möglich ist. Annähernd 15.000 Leihmedien - vom 16mm-Film bis zur DVD - zu fast allen Fächern und Themen stehen in der früheren Landesbildstelle für Schulen und außerschulische Bildungseinrichtungen bereit. Unter www.westfaelisches-landesmedienzentrum.de können Interessierte die Medien bequem von zu Hause aus online recherchieren. Der Verleih selbst befindet sich seit August 2005 in neuen modernen Räumen an der Fürstenbergstr. 14 in Münster.

EDMOND gibt es nicht nur in Münster. Auch in Nachbarkreisen wie Coesfeld, Warendorf, Hamm und Recklinghausen können Lehrer Spiel- und Dokumentarfilme sowie die klassischen Unterrichtsfilme herunterladen. In NRW bieten die Medienzentren EDMOND in 50 der insgesamt 54 Kreise und kreisfreien Städten an.

Den Anstoß zum Aufbau von EDMOND als landesweites Medienversorgungssystem gab das Westfälische Landesmedienzentrum in Kooperation mit dem Medienzentrum Rheinland. Die beiden Einrichtungen der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe wollen im Zeitalter digitaler Informations- und Kommunikationstechnologien neue Wegen beschreiten, um die Verfügbarkeit von Medien und die Lern- bzw. Unterrichtsqualitäten in den Schulen zu verbessern. EDMOND soll helfen, den Schülern Medienkompetenz zu vermitteln. Diese hat sich innerhalb weniger Jahre zu einer Schlüsselqualifikation entwickelt und macht eine Neustrukturierung der traditionellen Lehr- und Lernmethoden erforderlich.



Pressekontakt:
Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


Der LWL auf Facebook:
http://www.facebook.com/LWL2.0







Ihr Kommentar




zu den aktuellen Presse-Infos