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Mitteilung vom 23.11.05

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LWL unterstützt Ausbau des Lemgoer Hexenbürgermeisterhauses zum Stadtmuseum mit 290.000 Euro

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Hattingen/Lemgo (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unterstützt die Stadt Lemgo mit 290.000 Euro dabei, das Hexenbürgermeisterhaus zu einem modernen stadtgeschichtlichen Museum auszubauen. Das hat der LWL-Kulturausschuss am Mittwoch (23.11.) in Hattingen beschlossen.

Das ab 1565 errichtete Wohnhaus gilt als ein herausragendes Zeugnis der Weserrenaissance. Seinen Namen verdankt es einem seiner Bewohner: Der Bürgermeister Hermann Cothmann war im 17. Jahr-hundert ein berüchtigter Vertreter der Hexenverfolgung in Lemgo. Das bereits 1926 als Museum genutzte Gebäude wurde in der Zeit von 1998 bis 2004 renoviert, zur Zeit ist hier eine Ausstellung über die Baugeschichte des Hauses zu sehen. Diese Ausstellung will die Stadt Lemgo zum Stadtmuseum ausbauen. Die dazu nötige Infrastruktur wie ein Foyer mit Shop, Technikräume, WC, Garderoben und ein kleines Magazin soll im benachbarten Haus Weege entstehen. Dazu muss dieses Fachwerkgiebelhaus aus dem 18. Jahrhundert, das ebenfalls unter Denkmalschutz steht, entsprechend umgebaut werden.

Der LWL fördert diese Baumaßnahmen mit insgesamt 134.000 Euro, die Einrichtung der neuen Ausstellung mit 156.000 Euro. Der Zuschuss fließt in drei Jahresraten bis 2007. Außerdem berät das Westfälische Museumsamt des LWL die Stadt bei der Einrichtung des Museums. "Hier entsteht eine Ausstellung, die auf lange Sicht modernen Ansprüchen genügt", lobte LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe.

Diesem Beschluss muss der LWL-Landschaftsausschuss (21.12.) noch zustimmen.



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