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Mitteilung vom 11.11.05

Foto zur MitteilungPetra Reski liest Mittwoch auf der Zeche Zollern.
Foto: O. Schirnhofer


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Merkwürdige Rituale des Reviers und schräge Verwandte aus dem Osten
Petra Reski liest im Westfälischen Industriemuseum

Bewertung:

Dortmund (lwl). "Ein hinreißendes Buch" nannte die Zeitschrift Amica Petra Reskis Roman "Meine Mutter und ich", eine liebevolle Hommage nicht nur an die Mutter, sondern auch an das Ruhrgebiet, wo die Autorin aufwuchs. Ausschnitte aus diesem Buch und aus dem Roman "Ein Land so weit" stellt Petra Reski (Foto) am Mittwoch (16.11.) um 18 Uhr im Westfälischen Industriemuseum Zeche Zollern II/IV vor.

Die Lesung findet begleitend zur aktuellen Ausstellung "Aufbau West. Neubeginn zwischen Vertreibung und Wirtschaftswunder" statt, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seiner Dortmunder Museumszeche zeigt.

Die Familie der Autorin kam nach dem Zweiten Weltkrieg aus Schlesien und Ostpreußen ins Revier und baute sich hier eine neue Existenz auf. Gleichwohl war die verlorene Heimat immer präsent: Aber immer, wenn es auf Familienfeiern spannend wurde, fingen die Erwachsenen an zu weinen und behaupteten, es sei nur wegen des Alkohols gewesen. Als Kind fand Petra Reski es schrecklich, wenn dann auch noch das Ostpreußenlied angestimmt wurde, aber nach dem Tod der Großeltern führte eine Recherche-Reise die Autorin ins Heimatdorf ihrer Vorfahren, wo sich die Erzählungen der Dorfbewohner mit der eigenen Familiengeschichte zu verbinden begannen. Von dieser Reise erzählt "Ein Land so weit".

Petra Reski wurde 1958 geboren und wuchs in Kamen auf. Nach dem Abitur besuchte sie die Henri-Nannen-Schule in Hamburg und arbeitete anschließend als Redakteurin für die Zeitschriften Stern und Cosmopolitan. Seit 1991 ist sie freie Autorin und lebt heute in Venedig.

Der Eintritt zur Lesung um 18 Uhr ist frei. Vorher können Besucher - zum normalen Museumseintritt - die Zeche Zollern II/IV und die Sonderausstellung "Aufbau West". besichtigen. Nach der Lesung gibt's für 4,44 Euro "Reibeplätzchen satt" in der Museumsgaststätte Pferdestall.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, Westf. Industriemuseum, Tel. 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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