LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 07.11.05

Foto zur MitteilungDie Installation "Ein-Richtung" von Klaus U. Hilbecher ist ab Sonntag in Gernheim zu sehen.
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Foto zur Mitteilung"Zwei in einem Boot": Glaskünstlerin Katja Schetting hat das Thema "Transportabel" so umgesetzt.
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Foto zur MitteilungWilfried Grootens schuf ein Iglu aus Glas, das durch geschliffene, polierte oder abgesprengte Details Licht auf vielfältige Weise "transportiert".
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Presse-Infos | Der LWL

Transportabel - Objekte aus Glas in Gernheim
Ausstellung der Glaskünstlervereinigung Nordrhein-Westfalen

Bewertung:

Petershagen (lwl). Ein bläulich schimmerndes Iglu, ein Stuhl mit "glasgefederter" Sitzfläche, eine Tragetasche aus klarem Glas - drei von über 20 Objekten aus der Ausstellung "Transportabel" der Glaskünstlervereinigung Nordrhein-Westfalen, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ab kommenden Sonntag (13.11.) in seinem Westfälischen Industriemuseum Glashütte Gernheim in Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke) präsentiert.

Bis zum 5. Februar 2006 sind im LWL-Museum Arbeiten von acht Künstlern zu sehen. Es sind hauptsächlich die Ergebnisse eines Workshops, der vor zwei Jahren in Gernheim stattgefunden hat. Am Studioglasofen, mit der Glasmacherpfeife und im Sandguss, in der Schleiferei und in den übrigen Werkstätten gestalteten die Teilnehmer über neun Tage ihre individuellen Arbeiten zum Thema "Transport(abel)".

Wesentlicher Bestandteil der Arbeiten war die Kombination von Heißglas mit anderen Medien und Materialien. So entstanden freie oder formgeblasene Arbeiten, Kombinationen aus Hohl- oder Flachglas in Verbindung mit anderem Material, Arbeiten in Sandguss und Mixed-Media-Technik. Museumsleiter Michael Funk: "Thematisch ging es aber weniger um Transport und Beförderung im konkreten Sinne, als vielmehr um die Übertragung von Ideen, Inhalten und Konzepten".

Neben der Arbeit an den eigenen Objekten gab es während des Workshops auch gemeinsame Aktionen. So wurde ein Glasfloß gebaut, das - an der Schlagde in Petershagen zu Wasser gelassen - einige Kilometer auf der Weser bis zum Westfälischen Industriemuseum zurücklegte.

Das Jahr 2004 nutzten die Teilnehmer für die weitere Arbeit an ihren Projekten und am gemeinsamen Ausstellungskonzept. Und dazu gehören nicht nur die Objekte selbst, sondern auch ihre "Verpackung". So dienen etwas Holzkisten gleichzeitig als Transportbehälter, als Ausstellungspodeste und als Teil der Installation. Von der Idee über die Herstellung der Arbeit bis zu ihrer Verpackung werden somit die verschiedenen Arbeitsprozesse sichtbar. Der Betrachter erkennt, wie die künstlerische Idee Wirklichkeit wird.

Teilnehmende Künstler waren: Helli Aumann (Bonn), Brigitte Böckmann-Jennen (Alpen, Wilfried Grootens (Kleve), Klaus U. Hilsbecher (Düsseldorf) Michaela Maria Möller (Koblenz), Gert Paulußen (Mönchengladbach), Katja Schetting (Bonn) und Yoshi Yamauchi (Kevelaer).

Die Ausstellung wird am Sonntag (13.11.) um 15 Uhr eröffnet und ist dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr im Westfälischen Industriemuseum Glashütte Gernheim, Gernheim 12, 32469 Petershagen-Ovenstädt zu sehen.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, Westf. Industriemuseu, Tel. 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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