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Mitteilung vom 31.10.05

Foto zur MitteilungDas Dampffestival im Schatten des Malakowturms lockte tausende Besucher zur Zeche Hannover.
Foto: LWL


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Besucherrekord im Westfälischen Industriemuseum Zeche Hannover
Dampffestival und Ausstellungen lockten 27.000 Menschen an

Bewertung:

Bochum (lwl). Nach Abschluss der Sommersaison zieht das Westfälische Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum eine erfolgreiche Bilanz: Mit mehr als 27.000 Besuchern steuert das Museum des Landschaftsverbands Westafeln-Lippe (LWL) einem neuen Besucherrekord entgegen. Die Hauptattraktion der Saison war das Dampffestival Ruhrgebiet, das als größtes internationales Treffen historischer Dampffahrzeuge seiner Art gut 9.000 Besucher aus ganz Deutschland und den Niederlanden nach Bochum brachte.

Aber auch die beiden Ausstellungen des Museums lockten die Besucher. Mit knapp 5.000 Gästen war das Industriemuseum Zeche Hannover bisher die erfolgreichste Station der Wanderausstellung "Fußballregion Ruhrgebiet.

"Die guten Besucherzahlen verdanken wir auch dem hervorragenden Engagement und der guten Zusammenarbeit mit den örtlichen Partnern, seien es der Sportverein DJK TuS Hordel und die Deutsche Fußballakademie im Begleitprogramm der Fußballausstellung, der Verein Diaboulo Bochum beim Bouleturnier im Frühjahr oder in besonderer Weise der Förderverein der Zeche Hannover, der in diesem Jahr das Open-Air-Kino für 500 Zuschauer organisiert hat", freut sich Museumsleiter Dietmar Osses.

Mit zwei Wanderausstellungen ist das LWL-Industriemuseum darüber hinaus in der Region und international präsent: Die vom Industriemuseum konzipierte Ausstellung "Das Glück fliegt in der Luft" über die Geschichte des Brieftaubensports in Westfalen war nach Bochum in drei westfälischen Museen zur Gast und kann noch bis zum 23. Dezember in der Henrichshütte Hattingen besichtigt werden. Und die Wanderausstellung "Neapel - Bochum - Rimini. Arbeiten in Deutschland, Urlaub in Westfalen" hat seit September 2004 in fünf Städten Italiens die Geschichte der italienischen Gastarbeiter im Ruhrgebiet und der deutschen Italienurlauber in den 1950er bis 1970er Jahren gezeigt. Sie soll Ende des Jahres nach Deutschland zurückkehren und wird voraussichtlich im März noch einmal in München zu sehen sein.

Weltweit abrufbar ist das Internetportal www.angekommen.com zur Geschichte der italienischen Arbeitsmigration nach Deutschland, das das Westfälische Industriemuseum Zeche Hannover in Kooperation mit dem Landeszentrum für Zuwanderung NRW und der Agentur Lichtbild erstellt hat.

"Das Thema Zuwanderung und Migration wird auch in den kommenden Jahren einen wichtigen Schwerpunkt unserer Museumsarbeit bilden", verrät Museumsleiter Dietmar Osses. Zum Saisonstart im Mai 2006 will das Museum jedoch zunächst seinen Gästen im Umfeld der Fußballweltmeisterschaft Ausstellungen und Veranstaltungen zum Sport und zur Ruhrgebietskultur bieten.

Zwar endete am letzten Oktoberwochende die Saison der regelmäßigen Öffnungszeiten an den Wochenenden. In den Wintermonaten bietet das LWL-Industriemuseum Zeche Hannover aber spezielle "kältetaugliche" Programme für Gruppen im Kinderbergwerk Zeche Knirps an. Führungen durch das Industriedenkmal Zeche Hannover und die Arbeiterhäuser "Am Rübenkamp" sind ebenfalls nach Anmeldung möglich (Tel.: 0234 6100874).



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, Westf. Industriemuseum, Tel. 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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