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Mitteilung vom 17.10.05

Foto zur MitteilungHorst Tappert im Film "Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg" (1953), der Freitag auf der Zeche Zollern gezeigt wird.
Foto: LWL


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Der junge "Derrick" und andere Raritäten
Seltene Dokumentar- und Werbefilme auf der Zeche Zollern II/IV

Bewertung:

Dortmund (lwl). Die Rolle als Hauptkommissar Stephan Derrick machte Horst Tappert in den 1970er Jahren berühmt. Wer den späteren Fernseh-Ermittler in einer seiner ersten Filmrollen sehen möchte, der sollte die Filmnacht am Freitag, 21. Oktober, im Westfälischen Industriemuseum Zeche Zollern II/IV nicht verpassen. Begleitend zur aktuellen Sonderausstellung "Aufbau West. Zwischen Vertreibung und Wirtschaftswunder" zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem Dortmunder Museum an diesem Abend insgesamt vier Filme.
Hightlight ist der 15-minütige Streifen "Denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg" - ein Werbefilm der Flüchtlingsstadt Espelkamp von 1953 mit Horst Tappert in der Hauptrolle, der eindrucksvoll den Aufbau der ostwestfälischen Siedlung in den 1950er Jahren dokumentiert.

Außerdem sind zu sehen:

"Alltag nach dem Krieg" (1947) mit Originalaufnahmen der Filmamateurin Elisabeth Wilms aus dem zerstörten Dortmund und die Anfänge des Wiederaufbaus.
"Asylrecht/Report on the Refugee Situation" (1948/49), ein beeindruckendes Dokument des Filmemachers Rudolf Klipp über die Lage der Flüchtlinge an der Zonengrenze.
"Im Dorf der Berglehrlinge" (1956) über die neuen Pestalozzidörfer, die im Ruhrgebiet für die in den Bergbau angeworbenen Jugendlichen gebaut wurden.

Beginn der Dokumentarfilm-Nacht ist um 19 Uhr im Westfälischen Industriemuseum Zeche Zollern II/IV, Grubenweg 5 in Dortmund-Bövinghausen. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen unter: www.ausstellung-aufbau-west.de



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, Westf. Industriemuseum, Tel. 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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