LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 07.10.05

Foto zur MitteilungDrahtwebstuhl aus der frühen Produktion der Firma Emil Jäger in Hamm, 1949. Die Maschine war bis 1995 bei der Firma Neuwa, Menden in Betrieb.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungVon den zwei in den Westen geretteten Maschinen der Fa. Dietzsch, genannt Hänsel und Gretel, stand die Maschine Nr. 1 (Hänsel) bis zur Betriebsschließung 1997 im Besucherraum.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Der LWL

Webstuhl und Wirkmaschine rattern Sonntag auf Zollern

Bewertung:

Dortmund (lwl). In seinem Westfälischen Industriemuseum Zeche Zollern II/IV lässt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag (9.10.) Drahtwebstuhl und Bortenwirkmaschine rattern.

Arno Sendner vom LWL-Textilmuseum Bocholt zeigt zwischen 11 und 17 Uhr in der Sonderausstellung "Aufbau West", wie das glitzernde Metallgewebe entsteht, das man heute als Filtereinsatz in jedem Benzinkanister oder als Küchensieb in der Spülmaschine finden kann. Der Drahtwebstuhl, den das Westfälische Industriemuseum in der Ausstellung präsentiert, war 1949 einer der Ersten aus der Produktion der Firma Emil Jäger in Hamm, die vor drohender Demontage und Enteignung aus dem thüringischen Neustadt/Orla in den Westen geflohen war. 15 Jahre später war die Firma Jäger die größte Drahtwebstuhlfabrik weltweit.

Die Kettenwirkmaschine war das "Startkapital" der Unternehmerfamilie Dietzsch, die sie 1950 auf ihrer Flucht aus Geyer im Erzgebirge mit nach Wuppertal-Barmen brachten. Dort stellte sie - wie vorher in der DDR - gewirkte Borten her, die das vorhandene Wuppertaler Produktionsspektrum an Bändern und Schmucktextilien hervorragend ergänzte.

Ebenfalls am Sonntag (9.10.) bietet das LWL-Museum seinen Besuchern um 15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung "Aufbau West" an.

Die Teilnahme an den Maschinenvorführungen und der Sonntagsführung ist kostenlos (nur Museumseintritt: Erwachsene 5 €, Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren 2 €). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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