LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 07.10.05

Foto zur MitteilungPlakat der Deutschen Kohlenbergbauleitung von 1949.
Foto: Bergbau-Archiv Bochum


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Kohle für den Wiederaufbau - Vortrag über die Bergleute von Zollern II/IV

Bewertung:

Dortmund (lwl). "Auf den Bergmann kommt es an", lautete bis in die 1950er Jahre die Devise im Ruhrbergbau, der Schlüsselindustrie für den Wiederaufbau. Wie sich die Belegschaftsentwicklung auf der Zeche Zollern II/IV zwischen Kriegsende und 1955 darstellte, steht im Mittelpunkt eines Vortrages von Dr. Dagmar Kift und Björn Zech am kommenden Dienstag (11.10.) im Westfälischen Industriemuseum Zeche Zollern II/IV. Der Vortrag im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) wird mit einem kleinen Überblick über die Bergbaugeschichte der Nachkriegszeit eingeleitet und endet mit einem Ausblick über die Neubauprogramme des Musterbergwerks nach dem Krieg.

Die Bergleute waren es, die nach dem Krieg die Produktion wieder in Gang setzten, aber die Belegschaften der Zechen waren bei Kriegsende halbiert. Mit Anwerbeaktionen im großen Stil versuchten Arbeitsämter und Bergwerksgesellschaften, neue Arbeitskräfte für den Bergbau zu rekrutieren. Bis 1954 wurden 800.000 Männer neu eingestellt, von denen allerdings nur ein knappes Viertel dauerhaft blieb.

Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms der Sonderausstellung "Aufbau West. Neubeginn zwischen Vertreibung und Wirtschaftswunder" auf Zeche Zollern. Er beginnt um 19.30 Uhr im LWL-Museum. Der Eintritt ist frei.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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