LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 24.05.05

Foto zur MitteilungRevierfußball im Schatten der Fördertürme. Spiel des SV Sodingen auf seiner Glück-Auf-Kampfbahn an der Zeche Mont-Cenis, Anfang 1950er Jahre.
Foto: Ausstellung "Fußballregion Ruhrgebiet"


Foto zur MitteilungAutokorso zum Aufstieg des VfL Bochum in die Bundesliga 1971.
Foto: Ausstellung "Fußballregion Ruhrgebiet"


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Presse-Infos | Der LWL

Wanderausstellung "Fußballregion Ruhrgebiet"
Auf der Zeche Hannover dreht sich alles um das runde Leder

Bewertung:

Bochum (lwl). Das Ruhrgebiet ist die größte Fußball-Landschaft des Kontinents. Nirgendwo sonst gibt es eine solche Vereinsdichte, eine so sprichwörtliche Fußballbegeisterung und vergleichbare nationale und internationale Erfolge wie an Rhein und Ruhr. Schlaglichter auf 100 Jahre Fußballgeschichte in der Region wirft eine Wanderausstellung, die das Westfälische Industriemuseum Zeche Hannover ab Mittwoch (25.5.) in Bochum präsentiert. Vier Wochen lang dreht sich im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) alles um das runde Leder. Das Begleitprogramm wartet unter anderem mit einer Lesung, Kabarett, einem Filmabend und einem Familientag mit Fußball-Olympiade auf.

Die Zeche Hannover ist die zweite von insgesamt 15 Spielorten der Ausstellung "Fußballregion Ruhrgebiet". Der Deutsche Fußball-Bund und der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen wollen mit der Schau Appetit machen auf die Fußballweltmeisterschaft 2006. Museumsleiter Dietmar Osses verspricht seinen Besuchern "Geschichte zum Anfassen": Historische Bilddokumente halten dramatische Momente fest, Thementafeln erläutern Hintergründe, besondere Exponate erzählen von Niederlagen und Siegen. Zu sehen sind unter anderem der Pokal für den Westdeutschen Pokalsieger von 1951, die Schuhe von Rekord-Torjägerin Inka Grings, die in der Bundesliga-Saison 1999/2000 für den FCR Duisburg 38 Mal ins gegnerische Netz traf, und bronzefarbene Fußballschuhe des Bochumer Traditionsspielers Dieter Bast. Inszenierungen runden das Bild ab: In typischen Räumen wie Kurve, Kabine und Kneipe geht es um die kollektive Erfahrungen das Phänomens Fußball.

Natürlich kommt man beim Thema Fußball in Bochum nicht am VfL vorbei. Trotzdem gibt es interessante Aspekte in der Bochumer Fußballgeschichte, die nicht oder nur indirekt mit dem VfL und seinen Vorgängervereinen Germania Bochum 06, SuS Bochum 08 und TV Bochum 1848, zusammenhängen. Dietmar Osses: "Bis in die 1920er Jahre hinein dominierte der MBV Linden im Bochumer Fußball. Auch die SVG Langendreer 04 kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Und als 1990 die SG Wattenscheid 09 mit ihrem Mäzen Klaus Steilmann in die Bundesliga aufstieg, wurde Bochum zur bis heute einzigen Ruhrgebietsstadt, die gleichzeitig mit zwei Teams in der Bundesliga vertreten gewesen ist. "

Die DJK TuS Hordel 1911, heute einer der spielstärksten Bochumer Fußballklubs, ist Kooperationspartner des LWL-Industriemuseums während der Bochumer Laufzeit: Gruppen können ein Aktionsprogramm "Aktiv plus" buchen, das neben einer Führung durch die Ausstellung auch ein "Profi-Training" wie bei der Deutschen Fußball-Akademie beinhaltet. Es findet auf dem Sportplatz Hordeler Heide statt. Auf dem vereinseigenen Platz veranstaltet die DJK TuS Hordel gemeinsam mit dem Schulamt der Stadt Bochum am 3. Juni ein stadtweites Schulturnier.

Fußball-Kabarett mit Frank Goosen im Rahmen der Extraschicht (4. Juni), ein Filmabend (7. Juni), ein großer Familientag (12. Juni) und eine Lesung (21. Juni) runden das Begleitprogramm ab. Alle Termine und Informationen zur Ausstellung unter www.zeche-hannover.de

Während der Laufzeit der Ausstellung gelten Sonderöffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 11 - 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Fußballregion Ruhrgebiet.
Ausstellung & Event
25. Mai (Eröffnung 20 Uhr) bis 26. Juni 2005
Westfälisches Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251, 44793 Bochum
Geöffnet Mi - So 11-18 Uhr



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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