LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 11.05.05

Foto zur MitteilungHeute fühlen sie sich wieder heimisch auf einer Zeche, die Nachfahren der Grubenpferde. Lukas (links) und Nina, die ersten Teilnehmer der Tierschau, stehen bereits auf dem Gelände der Zeche Zollern.
Foto: LWL/Hudemann


Foto zur MitteilungShetlandponys, wie dieses präparierte Tier in der Ausstellung auf Zollern, waren die kleinste Rasse, die unter Tage eingesetzt wurde.
Foto: LWL/Göbel


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Presse-Infos | Der LWL

Tierschau im LWL-Industriemuseum
Auf Zollern tummeln sich Pfingsten die Nachkommen der Grubenpferde

Bewertung:

Dortmund (lwl). "Alles Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde", heißt es im Volksmund. Demnach müsste die Zeche Zollern II/IV am bevorstehenden Pfingstwochenende ein sehr glücklicher Ort sein. Denn von Samstag (14.05.) bis Montag (16.05.) tummeln sich die Nachfahren der Grubenpferde auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerks.

Rund 15 Tiere nehmen an der dreitägigen Tierschau teil, die das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) im Rahmen der Sonderausstellung "Kumpel auf vier Beinen. Grubenpferde im Ruhrbergbau" veranstaltet. Präsentiert werden unterschiedliche Pferderassen, die bis Mitte des 20. Jahrhunderts unter Tage als Schlepper eingesetzt wurden. Darunter verschiedene Züchtungen, die vom belgischen Urpferd abstammen, wie Rheinisch-Deutsche und Westfälische Kaltblüter. Die genügsamen und ungemein arbeitswilligen Norwegerponys nehmen ebenso an der Tierschau teil, wie Fjordpferde oder die trittsicheren Welschponys. Die ersten Pferde, die aufgrund ihrer Statur im Bergbau zum Einsatz kamen, waren Shetlandponys. Auch diese können Besucher des Westfälischen Industriemuseums am Pfingstwochenende begutachten. Mit etwas Glück gibt es auf Zollern sogar Nachwuchs zu bestaunen, denn Stute Nina erwartet in den nächsten Tagen ihr Fohlen.
Als Höhepunkt wird zum ersten Mal seit 40 Jahren - als mit Nurmi das letzte Grubenpferd in den Ruhestand ging - auf Zollern wieder ein Pferd vor eine Lore gespannt, allerdings über Tage. Den Spezialwagen hat das Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen zur Verfügung gestellt.

Im Gegensatz zu ihren Vorfahren, die ihr Leben oft monatelang, manchmal sogar jahrelang unter Tage fristen mussten, bleibt den Nachkommen der "Kumpel auf vier Beinen" die Einfahrt mit dem Förderkorb erspart. Sie dürfen im LWL-Museum ganz unbehelligt auf der provisorischen Weide stehen. Lediglich für kleinere Vorführungen, wie Kutschfahrten und Ponyreiten werden die Tiere eingesetzt.

Der Besuch der Tierschau ist kostenlos. Gezahlt werden muss lediglich der Eintritt ins LWL-Museum: Schüler 2 Euro, Erwachsene 3,50 Euro, Familien 8 Euro, Kinder unter 6 Jahren frei.

"Kumpel auf vier Beinen. Grubenpferde im Ruhrbergbau"
Sonderausstellung im Westfälischen Industriemuseum Zeche Zollern
Grubenweg 5, Dortmund-Bövinghausen
bis 19. Juni 2005
Sa, 14.5. bis Mo, 16.5., 10 - 18 Uhr:
Tierschau: Die Nachfahren der Grubenpferde stellen sich vor
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr
Eintritt: Erwachsene 3,50 €; Kinder ab 6 Jahren 2 €, Familienkarte 8 €

Programm:

Samstag, 14.05.
- Kutschfahrten
- Hufbeschlag
- Vorführung: Loren ziehen

Sonntag, 15.05.
- Kutschfahrten
- Ponyreiten
- Hufbeschlag
- Vorführung: Loren ziehen

Montag, 16.05.
- Basteln und malen zum Thema Pferd
- Hufbeschlag

Vorführung: Loren ziehen



Pressekontakt:
Evelyn Zerbe, Westf. Industriemuseum, Tel. 0231 6961-174 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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