LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 04.04.05

Foto zur Mitteilung

Zum Herunterladen bitte mit der linken Maustaste auf das Foto klicken. Nachdem sich das neue Fenster geöffnet hat, bitte das Foto mit der rechten Maustaste speichern.

Die zum Download angebotenen Fotos dürfen nur mit Fotonachweis und gemeinsam mit der Pressemitteilung oder dem Thema verwendet werden, in deren Zusammenhang sie veröffentlicht wurden. Eine gesonderte Verwendung der Fotos ist nicht gestattet. Bei Ausstellungen ist die Reproduktion nur im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zur Ausstellung erlaubt. Bei einer anderweitigen Nutzung sind Sie verpflichtet, selbständig die Fragen des Nutzungsrechts zu klären.

Presse-Infos | Der LWL

"Vom Ende zum Anfang -1945 im Film": LWL und "Linse" zeigen Filmreihe im Cinema

Bewertung:

Münster (lwl). Unter dem Titel "Vom Ende zum Anfang - 1945 im Film" blicken der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und das Cinema in Münster mit einer Filmreihe aus cineastischer Sicht auf das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa, das sich im Frühjahr 2005 zum 60. Mal jährt. Denn das Jahr 1945 hat als Epochenjahr deutscher und europäischer Geschichte auch im Filmschaffen vielfältigen Niederschlag gefunden. Im Rahmenprogramm der Fotoausstellung "1945 im Blick der Fotografie", die der LWL vom 22. Mai bis 11. September in seinem Westfälischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte zeigt, organisiert das Westfälische Landesmedienzentrum des LWL gemeinsam mit der "Linse" (Verein für Förderung kommunaler Filmarbeit) eine Filmreihe, die das Jahr 1945 in den Fokus rückt. Vom 7. April bis zum 28. Juli laufen im Cinema jeweils donnerstags um 18 Uhr Filme aus dem oder zum Jahr 1945 gezeigt. Fachkundige Referenten führen jeweils in den Film ein und laden nach dem Film zur Diskussionen ein.

Das Jahr 1945 zerfällt grob betrachtet in drei unterschiedliche Zeitabschnitte, denen die Auswahl und Zuordnung der Filme folgt: Zunächst die Phase des letzten Kampfes. Exemplarisch stehen dafür die Filme "Kolberg", "Die Brücke" und "Ich war 19".

Die zweite Phase des Jahres 1945 lässt sich mit dem Schlagwort der "Stunde Null" umschreiben: Dem Film "Stunde Null" von Edgar Reitz gelingt es, die Atmosphäre und Probleme dieser Zeit plastisch zu vergegenwärtigen. Historisches Filmmaterial aus amerikanischen und britischen Archiven vom Einmarsch in Westfalen sowie deutsche Amateurfilme aus der Region laufen im Cinema unter dem Titel "Trümmer und Träume" als Collage. Resnais' "Nacht und Nebel" führt vor Augen, was die Deutschen während der NS-Zeit nicht wahrgenommen haben und nicht wahrhaben wollten: den Holocaust an den europäischen Juden. Das Besondere an dem Film: Er ist in einer westdeutschen und ostdeutschen Version zu sehen.
Die dritte Phase des Jahres 1945 bildete die langsame Rückkehr des Alltags und der Aufbau erster zarter demokratischer Strukturen. Die Spielfilme "Deutschland im Jahre Null" und "Berliner Ballade" erzählen die Geschichten der Menschen aus dieser Zeit.

Cinema · Warendorfer Str. 45-47 · 48145 Münster · Tel. 30.300 · www.cinema-muenster.de


Folgende Filme werden gezeigt:
· Do 7. April · 18:00 Uhr : Deutschland im Jahre Null
GERMANIA, ANNO ZERO · I/D 1947/48 · Regie: Roberto Rossellini
Mit einer Einführung durch den Filmhistoriker Dr. Hans Gerhold

· Do 21. April · 18:00 Uhr: Kolberg
D 1943-45 · Regie: Veit Harlan ·
Mit einleitendem Referat von Filmhistoriker Dr. Gerd Albrecht und anschließender Diskussion.

· Do 5. Mai· 18:00 Uhr Berliner Ballade
D 1948 · Regie: Robert A. Stemmle ·
Mit einer Einführung durch den Filmhistoriker Dr. Hans Gerhold

· Do 2. Juni · 18:00 Uhr: Die Brücke
D 1959 - Regie: Bernhard Wicki ·
Mit einer Einführung durch Robert Gücker (Landesmedienzentrum)

· Do 9. Juni · 18:00 Uhr: Stunde Null
D 1976/77 · Regie: Edgar Reitz
Mit einer Einführung durch den Filmhistoriker Hans Gerhold

· Do 23. Juni · 18:00 Uhr: Nacht und Nebel (ost- und westdeutsche Version)
NUIT ET BROUILLARD · Frankreich 1955 · Regie: Alain Resnais ·
Mit einer Einführung durch den Filmhistoriker Jörg Frieß

· Do 7. Juli · 18:00 Uhr : Ich war 19
DDR 1968 · Regie: Konrad Wolf ·
Mit einer Einführung durch den Drehbuchautor des Films: Wolfgang Kohlhaase

· Do 28. Juli · 18:00 Uhr: Trümmer und Träume - Westfalen 1945.
Amateurfilme aus Westfalen 1945

Mit einer Einführung durch Robert Gücker, Volker Pade und Dr. Markus Köster (Landesmedienzentrum)



Pressekontakt:
Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


Der LWL auf Facebook:
http://www.facebook.com/LWL2.0







Ihr Kommentar




zu den aktuellen Presse-Infos