LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 28.10.04

Foto zur MitteilungÜber diese Bandbrücke gelangen die Besucher auf den Sortenturm der Kokerei Hansa.
Foto: Manfred Vollmer, Essen, 2003 (Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur)


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Presse-Infos | Der LWL

Dia-Vortag auf Zeche Zollern II/IV:
Stiftung als Instrument zur Bewältigung des Strukturwandels in NRW

Bewertung:

Dortmund (lwl). Ein innovatives Instrument zur Bewältigung des Strukturwandels im Ruhrgebiet präsentiert Ursula Mehrfeld in ihrem Dia-Vortrag "Aufbruch Industriekultur - die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur und das Konzept der Kokerei Hansa", am Dienstag, 2. November, um 19.30 Uhr. Veranstaltungsort ist das Museumsrestaurant "Pferdestall" des Westfälischen Industriemuseums Zeche Zollern II/IV in Dortmund.
Die Stiftung, um die sich das Referat dreht, setzt sich für den Erhalt hochrangiger Industriedenkmale ein und betreut mittlerweile 13 Objekte in Nordrhein-Westfalen - elf Schachtanlagen und zwei Kokereien. Ziel der Stiftung ist es, die Denkmale zunächst vor dem Abriss zu bewahren, sie wissenschaftlich zu erforschen, öffentlich zugänglich zu machen und schließlich einer neuen, denkmalgerechten Nutzung zuzuführen.
Als Beispiel für eine erfolgreiche Umsetzung dieser Ziele zieht Mehrfeld, Geschäftsführerin und Sprecherin der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, die Kokerei Hansa in Dortmund heran, die mittlerweile über einen Erlebnispfad für die Öffentlichkeit erschlossen wurde. Dieser Pfad führt die Besucher über eine verglaste Bandbrücke hoch hinauf auf den Sortenturm, wo ein Panoramablick für den steilen Aufstieg belohnt. Dann geht es durch einen Kohlenbunker wieder hinab zu den Kohlenöfen, die das Herzstück der Kokerei bilden. Eindrucksvoll ist auch die Maschinenhalle der Anlage mit einem einmaligen Ensemble von fünf gigantischen Gaskompressoren aus den späten 1920er Jahren. Diese Halle wird derzeit mit maßgeblicher finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen von der Stiftung saniert und als Veranstaltungsraum ausgebaut. Eine der fünf Maschinen soll dabei wieder in Gang gesetzt werden.
In Dortmund zählen neben der Kokerei Hansa noch der Malakowturm der Zeche Fürst Hardenberg in Lindenhorst sowie die beiden Fördergerüste mitsamt Maschinenhäusern der Zeche Gneisenau in Derne zu den Betreuungsobjekten der Stiftung. In Gladbeck organisiert die Stiftung kulturelle Angebote für die Maschinenhalle der Zeche Zweckel, in Essen für die bekannte Kokerei Zollverein. Auch auf diese Industriedenkmale wird Mehrfeld in ihrem Vortrag eingehen.
Der Vortrag ist Teil der Reihe "Aufbruch Industriekultur", die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in Kooperation mit dem Historischen Verein für Dortmund und die Grafschaft Markt zum Ausklang des Jubiläumsjahres in seinem Industriemuseum aufgelegt hat. Nächster Termin: Dienstag (30.11.): "Das darf doch nicht wahr sein!" Die Rettung der Maschinenhalle von Zollern II/IV" (Dr. Thomas Parent). Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.


Bitte nehmen Sie den Termin auch in Ihren Veranstaltungskalender auf:
Dienstag, 2. November, 19.30 Uhr
Diavortrag "Aufbruch Industriekultur - die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur und das Konzept der Kokerei Hansa", von Ursula Mehrfeld
Westfälisches Industriemuseum Zeche Zollern II/IV
Grubenweg 5
44388 Dortmund-Bövinghausen
Eintritt frei!




Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, Telefon: 0251 591-235 und Evelyn Zerbe, Tel. 0231 6961-127
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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