LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 30.09.04

Foto zur MitteilungGleich mit zwei Ausstellungen beteiligt sich der LWL an der deutsch-italienischen Kulturwoche.
Foto: LWL/Sagurna


Foto zur MitteilungMit dem Käfer nach Rimini: Erinne-rungsfoto von Monika Clasen (1962).
Repro: LWL


Foto zur MitteilungDie Ausstellung des LWL-Landesmedienzentrums zeigt neben historischen vor allem aktuelle Fotos aus Westfalen.
Foto: LWL/Sagurna


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Presse-Infos | Der LWL

Der LWL präsentiert Westfalen mit zwei Ausstellungen bei der deutsch-italienischen Kulturwoche in Pistoia

Bewertung:

Pescia/Pistoia (lwl). Gleich mit zwei Ausstellungen beteiligt sich der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) an einer deutsch-italienischen Kulturwoche in der Provinz Pistoia (Toskana): Das LWL-Landesmedienzentrum hat unter dem Titel "Westfalen Menschen und Landschaft" einer Fotoausstellung mit Bildern der Region zusammengestellt, das LWL-Industriemuseum präsentiert noch einmal seine Ausstellung "Bochum - Neapel - Rimini", die der LWL im vergangenen Jahr in der Bochumer Zeche Hannover gezeigt hat. "Die Westfalenwoche im italienischen Pistoia knüpft an bereits beste-hende Kontakte zwischen beiden Regionen an. Sie ist Ausdruck unserer erfolgreichen Bemühungen, den Kulturaustausch mit verschiedenen Regionen in Europa zu vertiefen", erläutert LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe.

Im Mittelpunk der Ausstellung des LWL-Landesmedienzentrums, die mit Unterstützung der Stiftung Westfalen-Initiative entstanden ist, stehen aktuelle Aufnahmen der LWL-Fotografen Olaf Mahlstedt und Stephan Sagurna. Die Fotografien zeigen natürlich auch die grünen, bäuerlich gepräg-ten Teile der Region, sie bleiben aber nicht beim Klischee der Parklandschaft mit glücklichen Kühen, idyllischen Wasserschlössern und Kirchen stehen. Unter Überschriften wie "Arbeit und Industrie" oder "Freizeit" präsentiert die Ausstellung auch das moderne Westfalen, vor allem im Ballungsraum des östlichen Ruhrgebiets.

Die Fotos illustrieren, wie sich die Region langsam vom Kohlestaub verabschiedet und immer mehr auf die Sparten Technologie und Dienstleistung setzt. Die von Dr. Ruth Goebel zusammengestellte Ausstellung ignoriert die Vergangenheit der Region aber nicht, sondern nimmt Geschichte und Gegenwart gemeinsam in den Blick: So stehen Bilder von Industrie- und Kulturdenkmälern neben einem Foto des einzigen europäischen Rock und Pop-Museums in Gronau (Kreis Borken).

In Italien zu sehen ist auch die gerade beim Geschichtswettbewerb "Eile und Weile", des Forums Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V. ausgezeichnete Ausstellung "Bochum - Neapel - Rimini".

Harte Arbeit unter Tage im Revier - Dolce Vita am Strand von Rimini: Während nach dem deutsch-italienischen Anwerbeabkommen 1955 tausende italienischer Gastarbeiter ins Ruhrgebiet kamen, spülte die Reiseweile Millionen von Deutschen an die Strände von bella Italia. Die Ausstellung beleuchtet das Spannungsfeld dieser Wanderungsbewegung der 1950er und 60er Jahre Mit vielen Exponaten schildert die Schau den Alltag italienischer Arbeiter im Ruhrgebiet, zeigt Erinnerungsstücke der ersten Urlaubsreisen aus dem Wirtschaftswunderland nach Italien und fragt nach den gegenseitigen Vorstellungen und Erfahrungen zwischen Wunsch, Klischee und Wirklichkeit. Das Ausstellungsprojekt ist erst das zweite, das sich mit dem lange vernachlässigten Thema Migration im Ruhrgebiet befasst hat.



Pressekontakt:
Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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