LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 16.01.13

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Presse-Infos | Kultur

Was beeinflusst die Kulturarbeit in Zukunft?

In Westfalen beginnen fünf Kultur-Planungsprozesse

Bewertung:

Kreis Siegen-Wittgenstein/Kreis Soest/Kreis Olpe/Kreis Höxter/Märkischer Kreis (lwl). In diesen Tagen beginnen insgesamt fünf Kultur-Planungsprozesse. Hintergrund ist die Kulturagenda Westfalen, der vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) moderierte Kultur-Entwicklungsprozess für die Region.
In Freudenberg (Kreis Siegen-Wittgenstein), in Lippstadt (Kreis Soest) und im Kreis Olpe stehen als erster Schritt öffentliche Sondersitzungen der Fachausschüsse an. Im Kreis Höxter beteiligen sich alle Bürgermeister der zehn Städte am Planungsprozess und kommen zur Auftaktveranstaltung.

Die Politiker sind gefordert, die Rahmenbedingungen zu bestimmen, die sich auf die Kulturarbeit in ihren jeweiligen Kommunen in Zukunft auswirken werden. Dazu gehören die abnehmende Bevölkerungszahl und die zunehmende Digitalisierung oder Fragen nach der Entwicklung von Armut, des öffentlichen Personennahverkehrs oder der Freizeitgestaltung. Die Ergebnisse sind eine wichtige Grundlage im Kultur-Planungsprozess. Zu den Sitzungen sind auch Kulturschaffende, Kulturförderer sowie kulturinteressierte Bürger eingeladen.

Einen Schritt weiter sind Freudenberg und das Kooperationsprojekt von Halver, Kierspe, Schalksmühle und Meinerzhagen (Märkischer Kreis). Am 25. beziehungsweise 30. Januar steht in diesen beiden Prozessen die sogenannte SWOT-Analyse an: Welche Stärken und Chancen, welche Schwächen und Risiekn hat die Kultur in unserer Stadt? Alle Kulturschaffenden, Förderer und Partner, Akteure aus Politik und Verwaltung sowie Bürger sind aufgerufen, sich zu beteiligen. Die Stärken-Schwächen-Analyse wird jeweils als halbtägiger Workshop organisiert.

Die Ergebnisse der Analyse und die im ersten Schritt erarbeiteten Rahmenbedingungen sind Grundlage für das weitere Vorgehen. Im dritten und vierten Schritt wird es darum gehen, Visionen und Ziele für die Zukunft zu erarbeiten und Maßnahmen zu bestimmen, mit denen die Ziele erreicht werden sollen.

Eine Zwischenbilanz der insgesamt acht Pilotplanungsprozesse, die im Rahmen der Kulturagenda Westfalen durchgeführt werden, gibt es am 19. April bei der Westfälischen Kulturkonferenz in Emsdetten.

Die Kulturagenda Westfalen findet unter dem Dach des Projekts "Kultur in Westfalen" des LWL statt und wird gefördert von der LWL-Kulturstiftung, der Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung und der Sparda-Bank Münster.
Weitere Informationen bei den jeweiligen Kommunen und unter http://www.kulturkontakt-westfalen.de.

Termine:

Kreis Höxter:

15.1., 17.30 Uhr, Kreisberufskolleg in Brakel: Auftaktveranstaltung mit den Fachausschüssen, den Bürgermeistern sowie Kulturinteressierten

Freudenberg:

17.1., 17 Uhr
, Sitzung der Fachausschüsse Kultur und Stadtentwicklung

25.1., 16 bis 20 Uhr, Ratssaal der Stadt Freudenberg: SWOT-Analyse

Lippstadt:

23.1., 18 Uhr, Volkshochschule: gemeinsame Sitzung der Fachausschüsse

Halver, Kierspe, Schalksmühle und Meinerzhagen:

30.1., 17 bis 20 Uhr
in Halver: SWOT-Analyse

Kreis Olpe:

31.1., 17 Uhr
: Sitzung des Ausschusses für Sport und Kultur



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Marina Kallerhoff, Projekt „Kultur in Westfalen“, Tel.: 0251 591-3506, kultur-in-westfalen@lwl.org, http://www.kulturkontakt-westfalen.de
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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