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Mitteilung vom 12.11.12 (Abgelaufen)

Foto zur MitteilungDie Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung ist im Oktober leicht gestiegen. Das LWL-Integrationsamt unterstützt private und öffentliche Arbeitgeber, Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen zu schaffen und zu erhalten.
Foto: Jörg Birgoleit


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Presse-Infos | Soziales

Kein Herbstaufschwung

Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung ist im Oktober leicht gestiegen

Bewertung:

Westfalen (lwl). Der Herbstaufschwung auf dem Arbeitsmarkt ist in diesem Jahr ausgeblieben. Die Zahl der arbeitslosen Menschen mit Behinderung ist in Westfalen-Lippe im Oktober sogar leicht gestiegen. Das zeigt der jüngste Bericht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Danach waren Ende Oktober 21.385 Menschen mit Behinderung in Westfalen-Lippe ohne Arbeit (13.109 Männer und 8.276 Frauen). Das sind 24 mehr als im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl um 75 gestiegen.

"Da die Konjunktur in Deutschland derzeit 'lahmt‘, ist der sonst übliche deutliche Herbstaufschwung im Oktober ausgeblieben. Laut Bundesagentur für Arbeit haben nur jüngere Menschen eine verbesserte Arbeitsmarktsituation zu verzeichnen, weil sie zum Beispiel eine Berufsausbildung begonnen haben. Da schwerbehinderte Menschen meist zu den älteren Erwerbstätigen zählen, verbesserte sich ihre Situation in Bezug auf die Arbeitslosigkeit leider nicht", sagte LWL-Sozialdezernent Matthias Münning. "Für die Gruppe der arbeitslosen Menschen mit Schwerbehinderung über 50 Jahre führt das LWL-Integrationsamt Westfalen demnächst im Auftrag des Landes ein weiteres Handlungsfeld des Bundesprogramms "Initiative Inklusion" zusammen mit den Agenturen für Arbeit durch. Dabei sollen zusätzliche Lohnkostenzuschüsse an Arbeitgeber die Vermittlungsquote bei älteren schwerbehinderten Arbeitsuchenden verbessern", so Münning weiter.

Das LWL-Integrationsamt hat die Aufgabe, private und öffentliche Arbeitgeber im Sinne der Inklusion dabei zu unterstützen, Arbeitsplätze für Menschen mit Schwerbehinderung zu schaffen und zu erhalten. Neben der technischen Ausstattung behinderungsgerechter Arbeitsplätze bilden die Beratung der betroffenen Menschen und der Arbeitgeber sowie der besondere Kündigungsschutz Schwerpunkte in der Arbeit der LWL-Abteilung.

Achtung Redaktionen:

Die Zahlen für Ihr Gebiet können Sie aus der beigefügten PDF-Tabelle entnehmen.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



Anlagen:
Anlage 1: 201210.pdf


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LWL-Integrationsamt Westfalen
Von-Vincke-Str. 23-25
48143 Münster
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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