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Mitteilung vom 08.08.12

Foto zur MitteilungLeicht gestiegen ist die Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung im Monat Juli. Das LWL-Integrationsamt unterstützt private und öffentliche Arbeitgeber, Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen - wie hier im Bild zu sehen - zu schaffen und zu erhalten.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Soziales

Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung ist im Juli leicht gestiegen

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Westfalen (lwl). Die Zahl der arbeitslosen Menschen mit Behinderung ist im Juli in Westfalen-Lippe leicht gestiegen. Das zeigt der jüngste Bericht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Danach waren Ende Juli 21.719 Menschen mit Behinderung in Westfalen-Lippe ohne Arbeit (13.269 Männer und 8.450 Frauen). Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl um 45 gesunken.

"Die Juli-Zahlen der allgemeinen Arbeitslosigkeit in Deutschland zeigen: Es gibt "erste Kratzer" am Job-Boom der letzten drei Jahre", sagte LWL-Sozialdezernent Matthias Münning. "Auch bei der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen in Westfalen-Lippe ist leider ein Anstieg zu verzeichnen - wenn auch mit 0,55 % ein recht geringer. Wir hoffen, dass sich die Einschätzung des Chefs der Bundesagentur für Arbeit, Herrn Weise, auch für die Arbeit suchenden schwerbehinderten Menschen als richtig erweist. Er geht davon aus, dass die Juli-Zahlen noch keine Trendwende auf dem deutschen Arbeitsmarkt darstellen", so Münning weiter.

Das LWL-Integrationsamt hat die Aufgabe, private und öffentliche Arbeitgeber im Sinne der Inklusion dabei zu unterstützen, Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen zu schaffen und zu erhalten. Neben der technischen Ausstattung behinderungsgerechter Arbeitsplätze bilden die Beratung der betroffenen Menschen und der Arbeitgeber sowie der besondere Kündigungsschutz Schwerpunkte in der Arbeit der LWL-Abteilung.



Pressekontakt:
Verena Rösler, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



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Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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