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Mitteilung vom 15.06.12

Presse-Infos | Soziales

Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung ist im Mai gesunken

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Westfalen (lwl). Die Zahl der arbeitslosen Menschen mit Behinderung ist im Mai in Westfalen-Lippe gesunken. Das zeigt der jüngste Bericht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Danach waren Ende Mai 21.617 Menschen mit Behinderung in Westfalen-Lippe ohne Arbeit (13.265 Männer und 8.352 Frauen). Das sind 323 weniger als im April, gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl um 370 gesunken.

"Im Mai ist die allgemeine Arbeitslosigkeit weiter zurückgegangen, davon profitieren auch arbeitslose Menschen mit Schwerbehinderung. In NRW ist die Zahl der arbeitslosen Menschen mit Behinderung im Mai um 428 zurückgegangen, darunter 323 aus Westfalen-Lippe, das entspricht 75 Prozent des gesamtes Rückganges. Damit ist die Arbeitslosigkeit der Menschen mit Schwerbehinderung in Westfalen-Lippe gegenüber April um 1,47 Prozent gesunken", sagte LWL-Sozialdezernent Matthias Münning. "Diese Zahlen sprechen dafür, dass Menschen mit Schwerbehinderung - nicht zuletzt vor dem Hintergrund des demografischen Wandels - für den Arbeitsmarkt interessant sind. Um diese positive Entwicklung auch in Form von dauerhafter Beschäftigung zu sichern, arbeitet das LWL-Integrationsamt mit den Arbeitgebern und den Arbeitnehmern zusammen, indem es berät und konkrete Hilfen leistet", so Münning weiter.

Das LWL-Integrationsamt hat die Aufgabe, private und öffentliche Arbeitgeber im Sinne der Inklusion dabei zu unterstützen, Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen zu schaffen und zu erhalten. Neben der technischen Ausstattung behinderungsgerechter Arbeitsplätze bilden die Beratung der betroffenen Menschen und der Arbeitgeber sowie der besondere Kündigungsschutz Schwerpunkte in der Arbeit der LWL-Abteilung.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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