Fortbildungen online

Zertifikatskurs: FreD - Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten


Datum:
03.09.-07.09.18

Veranstaltungsnummer:
18-20-40-23

Arbeitsbereich:
Beratung und Prävention

Ziele / Inhalt:
Jugendliche erreichen, die sonst der Beratungsstelle fern bleiben?
Jugendlichen eine Chance bieten, ihren Substanzkonsum zu reflektieren?
Das Erfolgsrezept von FreD: Früh eingreifen! Nicht wegschauen - gemeinsam handeln!

FreD arbeitet nach dem Ansatz der Kurzintervention (KI) und stützt sich in seinen Methoden auf die Motivierende Gesprächsführung (MI) sowie das Transtheoretische Modell (TTM). Grundhaltungen der Salutogenese und der Vermittlung von Risikokompetenz sowie rechtliche Informationen fließen ein. In dem europäischen Projekt FreD goes net wurde der ursprüngliche Ansatz, der insbesondere Cannabiskonsument/inn/en erreichte, ausgeweitet auf Alkoholkonsum und einen erweiterten Zugang über Schulen und Ausbildungsbetriebe. Aktuell wurde das Projekt FreD-ATS für die Arbeit mit Konsument/inn/en von Stimulanzien beendet. Daraufhin wurde das FreD-Handbuch, welches die Grundlage dieses Zertifikatskurses bildet, vollständig überarbeitet.
Für die Umsetzung des FreD-Programms werden regionale Kooperations- und Netzwerkstrukturen benötigt. Ausführliche Informationen hierzu finden sich auf der Projektwebsite: http://www.lwl-fred.de

Fortbildungsziele:
Die FreD-Trainer/innenschulung qualifiziert Teilnehmende dazu, das Projekt vor Ort zu implementieren, das heißt
1. Kooperationspartner zu gewinnen, tragfähige Kooperationsstrukturen aufzubauen und somit Zugangswege zu riskant Suchtmittel konsumierenden Jugendlichen sicherzustellen sowie
2. die Kurse mit den jungen Menschen praktisch durchführen zu können – auf der Basis eines fundierten Grundwissens sowie erprobter Methoden zur Vermittlung der Kursinhalte.

Fortbildungsinhalte:
Schwerpunkte des Zertifikatskurses bilden mit jeweils 1 1/2 Tagen:
- die Gesprächsführungstechnik »Motivational Interviewing« nach Miller & Rollnick und
- die Vermittlung praktischer Methoden für die Durchführung der FreD Kurse

Weitere Themen der Fortbildung sind:
- Auswahl der Zielgruppe bzw. des Zugangsweges
- Rechtliche Aspekte
- Wege zu erfolgreicher Kooperationsarbeit
- Vorbereitung der Kurse sowie Öffentlichkeitsarbeit
- Das Vorgespräch zum Kurs (»Intake«)
- Fachliche Inhalte zum Kursangebot
- Gruppendynamik und Umgang mit schwierigen Gruppensituationen
- Dokumentation der Kurse sowie interne Evaluation
- Finanzierung des Programms

Methoden:
Die Inhalte werden wie im FreD-Kurs interaktiv vermittelt, d. h. es gibt Wechsel zwischen kurzen Inputvorträgen, Diskussionen und Übungen in der Kleingruppe sowie im Plenum.

Stichwörter:
Sucht und Drogen     

Teilnehmendenkreis:
Fachkräfte der Suchthilfe und Suchtprävention, die das FreD-Programm implementieren wollen oder bereits ohne Zertifizierung durchführen. Fachkräfte der Jugendhilfe, des erzieherischen Jugendschutzes und der Jugendgerichtshilfen, die beabsichtigen, das Angebot (i.d.R.) im Tandem mit einer Fachkraft der Suchtprävention umzusetzen.

Referentin / Referent:
Dr. Janina Grothues, Psychologische Psychotherapeutin, Psychiatrische Klinik Lüneburg, Ambulanz Schwerpunkt Sucht, Reppenstedt / Benjamin Gehlen, Staatsanwalt, Staatsanwaltschaft Trier, Betäubungsmitteldezernat, Trier / Lioba Krüger-Rosenke, Dipl.-Sozialarbeiterin, Dipl.-Sozialpädagogin, Sucht- und Drogenberatung AWO Münsterland, Recklinghausen, Münster

Ort:
Franz Hitze Haus, Kardinal-von-Galen-Ring 50, 48149 Münster, Tel.: 0251 9818-0
Karte und Routenplaner

Teilnehmendenzahl:
18

Anmeldeschluss:
09.07.18

Kosten:
745,00 EUR Teilnahmeentgelt inkl. Verpflegung und Übernachtung sowie Manual

Leitung / Auskunft zu Inhalten:
Barbara Harbecke, Tel.: 0251 591-5508

Auskunft zu Anmeldung und Organisation:
Susanne Kübel, Tel.: 0251 591-5383, E-Mail:


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