
Datum:
28.05.13
Fortbildungsnummer:
13-45-81-06
Arbeitsbereich:
Sonstige Fortbildungsthemen
Ziele / Inhalt:
Zur Bewältigung einer oder auch mehrerer traumatischer Erfahrungen in den ersten Lebensjahren entwickeln Kinder verschiedene Strategien. Eine davon ist die Anstrengungsverweigerung. Sie kann bei einem körperlich gesunden Kind als Faulheit, Leistungsverweigerung in der Schule oder Verweigerung von Alltagshandlungen wie aufräumen oder Zähne putzen daherkommen. Alle Bereiche des Lebens können betroffen sein.
Charakteristisch für die Anstrengungsverweigerung ist ihre Hartnäckigkeit. Mit Appellen und der Hoffnung, sie werde sich schon "auswachsen", ist ihr nicht beizukommen. Das Kind braucht intensive und langandauernde Unterstützung und Hilfe.
Die Tagesveranstaltung bietet einen Überblick:
- Was ist eine Anstrengungsverweigerung und wie kann sie sich zeigen (mit Fallbeispielen)?
- Wie entsteht eine Anstrengungsverweigerung?
- Wie kann dem Kind und den Eltern geholfen werden, den Teufelskreis von Verweigerung, Appellen, gefühlter Ohnmacht ... zu durchbrechen (mit Fallbeispielen)?
Stichwörter:
Elternberatung Familie, Krisensituation Pflegefamilien Lern- und Entwicklungsblockaden Adoptivfamilien
Teilnehmendenkreis:
Fachkräfte der Adoptionsvermittlungsstellen und der Pflegekinderdienste öffentlicher und freier Träger
Referentin / Referent:
Dr. Bettina Bonus, Ärztin, selbstständige Beraterin von Pflege- und Adoptivkindern
Kooperationspartner:
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Ort:
Franz-Hitze-Haus, Kardinal-von-Galen-Ring 50, 48149 Münster, Tel.: 0251 9818-0
Karte und Routenplaner
Teilnehmendenzahl:
ca. 40
Anmeldeschluss:
25.03.13
Kosten:
50,00 EUR TN-Entgelt plus 26,50 EUR für Verpflegung
Leitung / Auskunft zu Inhalten:
Ruth Schürbüscher, Tel.: 0251 591-6585 / Imke Büttner, Tel. 0251 591-5884
Anlage:
2013-Die-Anstrengungsverweigerung_1_1.pdf (Größe: 119 KB)