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Fachtagung: Regionalveranstaltungen: Das Bundeskinderschutzgesetz

Entwicklungsbedarfe und Herausforderungen für die Kinder- und Jugendhilfe


Das Datum dieser Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

Datum:
12.06.-26.06.12

Arbeitsbereich:
Aktuelle Rechtsentwicklungen und Wirtschaftliche Jugendhilfe

Ziele / Inhalt:
Sehr geehrte Damen und Herren,

Nachdem sich der Bund und die Länder im Dezember 2011 im Vermittlungsausschuss über eine verlässliche Finanzierung der Bundesinitiative Familienhebammen und des Netzwerks Frühe Hilfen geeinigt haben, erfolgte die Zustimmung des Bundestages und des Bundesrates zum Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) noch im gleichen Monat. Das Gesetz ist zum 1.1.2012 in Kraft getreten.

Nach jahrelangen Debatten und als Reaktion auf medial skandalisierte Vernachlässigungs- und Misshandlungsfälle gehen die verabschiedeten Regelungen weit über den Kinderschutz hinaus.

Die zentralen Neuregelungen und Veränderungen des Kinder- und Jugendhilfegesetzes und des Kinderschutzes stellen Hilfe und Prävention gegenüber Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt.

In den im Bundeskinderschutzgesetz enthaltenen Regelungen ist eine Vielzahl neuer Pflichten und Aufgaben für die Träger der Jugendhilfe begründet. Die Herausforderungen reichen vom Einlösen neuer Beratungsansprüche über verschiedene neue bzw. verbindlicher gestaltete Kooperationsanforderungen bis hin zu der Prüfung, in welchen Fällen von Ehrenamtlichen Führungszeugnisse verlangt oder zu der Initiierung kontinuierlicher Qualitätsentwicklungsprozesse, die in Vereinbarungen mit den freien Trägern ausgehandelt werden sollen. Die Umsetzung der neuen Bestimmungen und die Anforderungen, die sich nach derzeitigem Stand daraus für die kommunale Praxis ergeben, sind Gegenstand dieser Veranstaltung.

In den ersten Monaten des Jahres wurde in verschiedener Form über die Inhalte des BKiSchG informiert. In dieser Veranstaltung soll auf regionaler Ebene die Möglichkeit gegeben werden, sich in moderierten Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Fragestellungen und Aspekten des Gesetzes - unter Einbeziehung örtlicher Erfahrungen - intensiver auszutauschen und bei Bedarf regional abzustimmen.

Teilnehmendenkreis:
Fachkräfte aus Jugendämtern

Teilnehmendenzahl:
ca. 100


Tagungsdokumentation Tagungsdokumentation


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