Diese Seite als Startseite festlegen Zu Favoriten hinzufügen E-Mail Kontakt   
Sie befinden sich hier:  Startseite / Konzeption
Volltextsuche     


Zur Konzeption

Als Autorin/Autor gilt eine Person, die haupt- oder nebenberuflich belletristische (Buch-)Veröffentlichungen vorzuweisen hat (in der Regel mindestens zwei nicht im Selbstverlag selbständig erschienene). Mundartautoren werden ausdrücklich mit berücksichtigt. In bestimmten Fällen wurden auch Sachschriftsteller und Essayisten aufgenommen, wenn sie in einem überregionalen (u.U. auch lokalen) Kontext das literarische und geistige Leben mit ihrer Arbeit beeinflusst haben. In Ausnahmefällen sind auch Personen aufgenommen worden, die über kein eigenes, schriftstellerisches Werk verfügen, aber z.B. umfangreiche Korrespondenz mit Autoren geführt haben, so dass auch solche Nachlässe ergiebig für die Literaturwissenschaft sind (und somit indirekt als literarische Nachlässe gelten können).

Westfälische Archive sind solche, die sich auf dem Gebiet des Landesteiles Westfalen-Lippe befinden. Zur detaillierten Übersicht siehe die Website „Archive in NRW“: www.archive.nrw.de.

Von jeder Autorin/jedem Autor aus lassen sich mehr oder weniger ausführliche Informationen zu Biografie und Bibliografie abrufen (Autoreneintrag). Dies geschieht in den meisten Fällen über die Systemverbindung zum Online-Autorenlexikon, in dem umfangreiche Datenbestände bereitgehalten werden. Bei Autorinnen und Autoren, die nicht im „Westfälischen Autorenlexikon“ verzeichnet sind, deren Nachlässe aber trotzdem in westfälischen Archiven aufbewahrt werden, werden lediglich biobibliographische Grundinformationen gegeben.

Der Nachlasseintrag erfolgt standardisiert nach einem festen Schema. Es wird zunächst die nachlassaufbewahrende Institution genannt, sowie ggf. weitere Besitzer. Dann folgt eine Spezifikation des Nachlasstyps, etwa ob es sich um einen echten, d.h. unmittelbar vom Nachlasser überkommenen Nachlass handelt, oder um einen angereicherten Nachlass, der nach dem Tod des Nachlassers ergänzt wurde. Wird Vollständigkeit vermerkt, handelt es sich in jeden Fall um eine lückenlose Überlieferung. Daneben sind Teil- und Splitternachlässe verzeichnet, die ebenfalls „echte Nachlässe“ sein können, aber unvollständig sind. Als Sammlung wird ein zusammengestellter Bestand mit Materialien zu einem bestimmten Komplex aufgefasst, der nicht vom Nachlasser selbst herrührt.

Die Kategorie Umfang gibt Auskunft über die Anzahl an Archivkartons bzw. die laufenden Regalmeter, die der Nachlass im Archiv einnimmt. Angaben zur Laufzeit vermitteln Informationen über den Zeitraum, aus dem in einem Nachlass Archivgut vorhanden ist. Die Kategorie Nutzung zeigt an, ob der Nachlass uneingeschränkt oder eingeschränkt zu verwenden ist, ob seine Nutzung genehmigungspflichtig oder gesperrt ist. Unter Ordnung wird angegeben, ob und in welchem Maße ordnend in den Bestand eingegriffen wurde. Die Kategorie Verzeichnung kennzeichnet den Erschließungsgrad des betreffenden Nachlasses. Es wird die Existenz von Findbüchern, Karteien, Bestandslisten etc. vermerkt. Falls vorhanden, wird die jeweilige Signatur aufgeführt.

Die Angaben zum Inhalt haben – wegen unterschiedlicher Erschließungsgrade der Nachlässe und heterogener Informationsübermittlung der Archive selbst – nicht überall die gleiche Detailgenauigkeit. Nach Möglichkeit wird unterschieden in die Kategorien „Werkmanuskripte“, „Korrespondenzen“, „Lebensdokumente“ und „zugehörige Materialien/Sammlungen“. Es war bei ausführlichen Bestandslisten z.T. notwendig, eine Auswahl zu treffen.

Danksagung

Dank gilt all jenen Archiven, die bereitwillig kooperiert haben und die umfangreichen Fragebögen ausgefüllt oder in anderer Form Informationen beigesteuert haben. Nur durch ihre Mitwirkung konnte die Arbeit in der vorliegenden Form überhaupt fertig gestellt werden.

ß Zurück zur Startseite