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Literaturkommission für Westfalen

Die Literaturkommission für Westfalen ist die jüngste von sechs wissenschaftlichen Kommissionen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Sie wurde 1998 mit dem Ziel gegründet, der westfälischen Literaturforschung neue Impulse zu verleihen.

Als Zusammenschluss von Fachleuten auf dem Gebiet der regionalen Literaturforschung und
- vermittlung vertritt sie einen „offenen“ Literaturbegriff. Sie bezieht interdisziplinäre Fragestellungen, neue Medien, die Gegenwartsliteratur und Gattungen wie Hörspiel, Feature usw. in ihre Arbeit ein, ohne die Grundlagenforschung zu vernachlässigen. Sie sucht nach neuen Formen der Forschung und Vermittlung, wobei sie das Internet in weitem Maße als Arbeitsplattform nutzt. Der Forschungszeitraum reicht vom Mittelalter bis in die Gegenwart.

Zum Arbeitsspektrum der Kommissionsarbeit gehören Tagungen, Ausstellungen, Workshops, in erster Linie aber das „Büchermachen“. Die LiKo gibt eine Schriftenreihe heraus, die jährlich um durchschnittlich zwei Bände anwächst, sowie ein eigenes Periodikum „Literatur in Westfalen. Beiträge zur Forschung“ mit Autorenporträts und Forschungsberichten. Grundlegend ist das von der Kommission herausgegebene vierbändige „Westfälische Autorenlexikon“, das bio-bibliographische Angaben zu über 2.000 Schriftsteller/innen enthält. Dazu kommt die Reihe „Tonzeugnisse zur westfälischen Literatur“. Eine fortlaufend ausgebaute „Online-Bibliothek Westfalica“ stellt darüber hinaus repräsentative Werkauswahlbände westfälischer Schriftstellerinnen und Schriftsteller des 18.-20. Jahrhunderts vor.

Die Kommission unterhält seit 1999 den Sonderforschungsbereich „Annette von Droste-Hülshoff-Forschung“. Literaturinteressierten stehen in der Kommission eine umfangreiche Droste-Spezialbibliothek und ein Handschriftenkopienarchiv der Dichterin zur Verfügung.

2001 wurde das „Westfälische Literaturarchiv“ eröffnet, das die Kommission gemeinsam mit dem „Westfälischen Archivamt“ betreut. Es konnten bereits zahlreiche bedeutende Schriftstellernachlässe zur dauerhaften Archivierung und Auswertung übernommen werden.

Last but not least obliegt der Kommission die Konzeption und wissenschaftliche Leitung des „Museums für Westfälische Literatur“ in Oelde-Stromberg. Das 2001 eröffnete Museum vermittelt in moderner, multimedialer Präsentation einen Überblick über die westfälische Literaturgeschichte von den Anfängen bis heute (www.kulturgut-nottbeck.de).

Über die vielfältigen Aktivitäten der Kommission informiert ausführlich ihre Website: www.literaturkommission.de.